Kindertagesstätten sind grundsätzlich geöffnet – „Notbetreuung wird vorsorglich geregelt“

Amt Nennhausen

Das Kabinett hat in seiner Sitzung am 01.02.2022 vorsorglich die Notbetreuung in Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen geregelt, falls bei einer weiteren Ausbreitung der Omikron-Variante das Betreuungsangebot in einer Einrichtung nicht in gewohntem Umfang aufrechterhalten werden kann. Die Ausbreitung dieser Corona-Virus-Variante ist regional unterschiedlich. Unter anderem Kinder von Eltern aus kritischen Infrastrukturbereichen genießen Vorrang, wenn die Betreuung eingeschränkt werden muss.

 

Schon wenn ein Elternteil in einer der 17 (!) systemrelevanten Bereiche berufstätig ist, hat das Kind einen Anspruch auf Notbetreuung. Der Fall tritt ein, wenn die Kita schließen oder teilschließen muss.

Dies könnte der Fall sein, wenn das Gesundheitsamt die Schließung anordnet, sich die Schließung aufgrund einer rechtlichen Regelung ergibt oder wenn der Träger wirklich keine personellen Ressourcen mehr hat, um die Betreuung leisten zu können.

 

Ihren Antrag auf Notbetreuung stellen Sie vorsorglich an das Amt Nennhausen. Formulare finden Sie auf unserer Homepage.

 

Verfahrenshinweise für die Praxis:

  • Die Eltern stellen Ihren Antrag zur Prüfung der Notbetreuung an das Amt Nennhausen - Antragsformular siehe Homepage.
  • Wenn keine Notbetreuung möglich ist, wird das Amt Nennhausen den Eltern auf der vorhandenen Bescheinigung zur Nichtbetreuung zusätzlich bestätigen, dass kein Notbetreuungsplatz zur Verfügung steht (Notbetreuung kann nicht realisiert werden. Stempel und Unterschrift).
  • Damit können die Eltern dann bei der Krankenkasse die zusätzlichen Krankentage für das Kind beantragen.
 

Bild zur Meldung: von Gerd Altmann auf pixabay