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Maskenpflicht in Brandenburgs Schulen kommt - Informationen zu freiwilligen Tests für Beschäftigte in den Kindertagesstätten

Amt Nennhausen, den 06. 08. 2020

Am Mittwoch, den 05.08.2020 haben sich Bildungs- und Jugendministerin Britta Ernst und Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher vor dem Hintergrund des veränderten Infektionsgeschehens zur Maskenpflicht in den Schulen verständigt. Eine Maskenpflicht für alle Schulen wird in die SARS-CoV-2-Umgangsverordnung des Landes Brandenburg aufgenommen.

Alle Personen müssen in den Schulgebäuden, also in Fluren, Gängen, Treppenhäusern und Aulen sowie beim Anstehen in der Mensa eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Die Maskenpflicht soll aber nicht im Unterricht und nicht auf dem Schulhof gelten. Für die Horte soll es ähnliche Regelungen geben. Hier werden die pädagogischen Räume und die Außenanlagen ausgenommen. Die geänderte Umgangsverordnung soll am 11.08.2020 vom Kabinett beschlossen werden.

Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, veröffentlicht am 05.08.2020

 

 

Alle in der Kindertagesbetreuung tätigen Personen können sich ab dem 03.August 2020 auch ohne COVID-19 Symptome bis zu sechs Mal alle 14 Tage bis zum 30.November 2020 freiwillig testen lassen. Die Kosten hierfür trägt das Land Brandenburg. Erforderlich für die Testungen und die Abrechnung über die KVBB ist, dass die in den Kindertagesstätten tätigen Personen von den Trägern ihrer Einrichtungen einen Berechtigungsschein erhalten, den sie bei ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt vorlegen (siehe anl. Ärzteliste).

Der berechtigte Personenkreis in den Kita´s umfasst insbesondere:

- pädagogisches Personal

- Sekretariats- und Verwaltungskräfte

- Hauswirtschaftskräfte

- Küchenpersonal

- Service- und Reinigungskräfte

- alle sonstigen Kräfte, z.B. Praktikanten

- Auszubildende

 

Quelle (auszugsweise): Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz vom 31.07.2020

 

Regulärer Schulbetrieb nach den Sommerferien

 

Für die Schulen sollen alle Voraussetzungen geschaffen werden, damit sie nach den Sommerferien flächendeckend einen regulären Schulbetrieb aufnehmen können. Grundsätzlich soll jeden Tag Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler stattfinden. Ein Mindestabstand von 1.50 Meter als generelle Vorgabe ist nicht mehr vorgesehen.

 

Eine Woche vor Beginn der Sommerferien werden die Schulen über die Rahmenbedingungen der Wiederaufnahme des regulären Schulbetriebes mit Beginn des Schuljahres 2020/21 informiert. Jede Schule muss für den Fall der zeitweisen Schließung der Schule oder einzelner Klassen aufgrund von Infektionen ein Notfallkonzept erarbeiten.

 

Die Lehrkräfte werden am Ende des Schuljahres 2019/2020 für jede Klasse bzw. jeden Kurs in der gymnasialen Oberstufe (ausgenommen Abschlussklassen/-kurse und Jahrgangsstufe 6 der Grundschulen) dokumentieren, welche wesentlichen Lerninhalte nicht oder nur eingeschränkt unterrichtet werden konnten.  In den Kernfächern Deutsch, Mathematik, 1. Fremdsprache sowie den Fächern des naturwissenschaftlichen Lernbereichs wird zudem das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (Lisum) für alle Schülerinnen und Schüler in den allgemeinbildenden Schulen eine Analyse der Lernausgangslage von erarbeiten. Damit verfügen die Schulen über die notwendigen Voraussetzungen zur Anpassung des schulinternen Curriculums und zur individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler.

 

Schulisches Angebot in den Herbst- und/oder Osterferien

 

Aufgrund der Ergebnisse der Erhebung der Lernausgangslage wird Ende August 2020 entschieden, ob ein optionales schulisches Angebot in den Herbstferien 2020 notwendig ist und organisiert werden muss. Ebenfalls soll festgestellt werden, ob Unterricht am Samstag erforderlich ist und, wenn ja, jeweils für welche Zielgruppen. Ende November 2020 wird entschieden, ob und für welche Zielgruppe ein schulisches Angebot in den Osterferien 2021 erfolgen soll.


 Quelle: Land Brandenburg, Staatskanzlei, veröffentlicht am 09.06.2020

 

Wir bitten um Beachtung anliegender Pressemitteilung zur Corona-Teststrategie in Kita´s und Schulen vom 12.07.2020, des Rundschreibens des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg vom 17.07.2020 und der Ärzteliste des Landkreises Havelland.

 

Foto: von Gerd Altmann auf pixabay

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