Kotzen

Ortsansicht Kriele

Die Gemeinde Kotzen setzt sich aus den Ortsteilen Kotzen, Kriele und Landin zusammen.

 

Einwohnerzahl: 587 (per 29.03.11)

Fläche: 42,7 km²

 

Mitten im Havelländischen Luch, umgeben ausgedehnten Wäldern und Wiesen, liegt der Amtsbereich Nennhausen mit seinen vier Gemeinden: Kotzen, Märkisch Luch, Nennhausen und Stechow-Ferchesar.

 

Gemeinde Kotzen

Der Name der Gemeinde Kotzen findet seinen Ursprung in der Slawenzeit. Er entstand aus dem Namen „cossym" (Bedeutung für Haarbüschel) und „cossa" (Bedeutung für Ziege). Kotzen und die Umgebung mit den Ortsteilen Kriele, Landin sowie Rhinsmühlen als Gemeindeteil bieten den Touristen zahlreiche Wander- und Radwandermöglichkeiten. Sehenswert ist im Ortsteil Kotzen die gut erhaltene Kirche mit einer Glocke von 1557. Ein besonders beeindruckender Rundblick in die Landschaft bietet sich dem Betrachter vom so genannten „Hohen Rott".

 

Bereits 1248 wurde Kriele in einer Schenkung an das Kloster Lehnin erwähnt. Im 18.Jahrhundert wurde Ort durch einen Schlossbau Ludwig von Bredows zum Hauptsitz des Rittergutes. Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Schloss durch Brandstiftung jedoch völlig zerstört. Am Ortseingang von Kriele befinden sich Mühlen-, Wein-, und Krähenberg. Südlich erstrecken sich die Kahlen Berge. In Kriele erinnern nur noch die Straßennamen „Bahnhofstraße" und „An der Kleinbahn" an die ehemalige Bahnstation und deren Verlauf der Strecke im Ort. An der Stelle eines Plattenweges nach Kotzen befand sich früher das Bahngleis der „Stillen Pauline".

 

Unweit von Kriele liegt der Landiner See - ein verlandeter Flachmoorsee. Der Ortsteil Landin befindet sich im Landschaftsschutzgebiet umgeben von einer reizvollen Landschaft - geprägt durch den Teufelsberg und den See.

Mobiltelefon (0170) 8410919 ehrenamtlicher Bürgermeister Thomas Behlke