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Amt Nennhausen

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Amtsbereich Nennhausen

 

Das Amt Nennhausen, im südlichen Bereich des Landkreises Havelland gelegen, hat eine Flächenausdehnung von insgesamt 253,6 km². Diese Fläche umfasst Landwirtschafts- und Waldflächen, aber auch Wasser- und Erholungsgebiete.

 

In der Gemeinde Nennhausen befindet sich der Amtssitz des Amtes Nennhausen zu dem 4 Gemeinden mit 15 Ortsteilen und z.Zt. 4.639 Einwohnern gehören:

Amtsbereich Nennhausen

 

Fläche Einwohner per August 2018

Gemeinde Kotzen gesamt: 594

OT Kotzen, 19,4 km² 332

OT Kriele, 12,7 km² 174

OT Landin, 10,6 km² 88

 

Gemeinde Märkisch Luch gesamt: 1.287

OT Barnewitz, 22,6 km² 315

OT Buschow, 11,4 km² 383

OT Garlitz, 26,6 km² 402

OT Möthlow, 10,3 km² 187

 

Gemeinde Nennhausen gesamt: 1.863

OT Bamme, 20,6 km² 267

OT Buckow, 7,3 km² 89

OT Damme, 7,7 km² 122

OT Gräningen, 11,3 km² 213

OT Liepe, 11,0 km² 145

OT Mützlitz, 10,8 km² 150

Nennhausen 20,2 km² 877

 

Gemeinde Stechow-Ferchesar gesamt: 895

OT Ferchesar, 28,0 km² 328

OT Stechow 23,1 km² 567

 

 

 

Amtsbereich Nennhausen

Das Gebiet des Amtes Nennhausen ist eingebettet in den größten Naturpark Brandenburgs, den "Naturpark Westhavelland". Dieser umfasst große Teile von Landschafts- und Naturschutzgebieten. Die Landschaft wird durch das Havelländische Luchgebiet geprägt. Europaweit bekannt ist das Naturschutzgebiet der Großtrappen rund um die "Staatliche Vogelschutzwarte" in Buckow bei Nennhausen, dessen Luchgebiete den Lebensraum dieser geschützten Tiere darstellen. Der Havelländische Hauptkanal mit seinen zwei größten Nebenarmen, dem 1. und 2. Flügelgraben, durchziehen das Luchgebiet. Neben großflächigen Wiesen sind für die landwirtschaftliche Struktur Sand- und Moorböden dominierend. Größere zusammenhängende Waldgebiete mit märkischen Kiefern findet man zwischen Nennhausen, Stechow, Kotzen und Ferchesar. Das Hohe Rott bei Kotzen und die Rollberge bei Stechow bilden eine bewaldete Hügelkette.

 

Die Landschaft des Amtsbereiches Nennhausen bietet nicht nur der hier ansässigen Bevölkerung einen abwechslungsreichen Lebensraum, sondern ist für den ständig wachsenden Tourismus von zunehmendem Interesse. Dazu trägt nicht zuletzt der Ferchesarer See, als ein Teil des Hohennauener-Ferchesarer See´s, mit einer anteiligen Wasserfläche von 75 ha bei. Daneben gibt es mehrere kleine z.T. versumpfte Seen rund um die Gemeinde Ferchesar zu entdecken.

 

Sowohl auf die Ansiedlung im Amtsbereich als auch auf den Tourismus wirkt sich belebend die wieder seit 1999 bestehende Bahnanbindung zwischen Rathenow und Berlin mit seinen Bahnhöfen in Nennhausen und Buschow aus. Die einzige Fernverkehrsstraße, die B 188, durchläuft den Norden des Amtsbereiches mit einer Länge von 15 km.

Fouqué-Platz 3
14715 Nennhausen

Telefon (033878) 6490
Telefax (033878) 64928

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.amt-nennhausen.de

Öffnungszeiten:
montags 9 - 12 Uhr

dienstags 9 - 12 Uhr
13 - 15:30 Uhr
16 - 18 Uhr

mittwochs geschlossen

donnerstags 9 - 12 Uhr
13 - 16 Uhr

freitags geschlossen
bzw. nach Voranmeldung


Fotoalben


14. 04. 2019:
26. 01. 2019:
01. 12. 2018:
14. 12. 2017:
05. 10. 2017:
24. 08. 2017:
15. 11. 2016:
10. 12. 2013:
15. 08. 2013:
03. 05. 2011:
19. 01. 2010:

Veranstaltungen

27.06.​2021 bis
03.10.​2021

14:30 Uhr
Bild der Veranstaltung

Öffnung "Altes Gärtnerhaus"

Einrichtung einer ständigen Ausstellung über Friedrich de la Motte Fouquè und seine ... [mehr]
 

25.09.​2021

14:00 Uhr
Bild der Veranstaltung

Herbstfest & kleiner Bauernmarkt

U.a. mit Angeboten von Keramik, Pflanzen, Obst- und Gemüse, Kleintieren, Flechtwaren und vielem ... [mehr]
 

25.09.​2021

15:00 Uhr
Bild der Veranstaltung

Eröffnung der sanierten Dorfkirche Landin

Die Dorfkirche Landin fängt an zu leben und feiert am 25.September um 15 Uhr 2016 haben die ... [mehr]
 

Gastroangebote


Aktuelle Meldungen

2.SARS-CoV-2-Umgangsverordnung des Landes Brandenburg - Verschärfung der aktuellen Umgangsverordnung im Land Brandenburg

(24. 08. 2021)

Das Brandenburger Kabinett hat heute mit nur wenigen Änderungen die Corona-Umgangsverordnung aktualisiert sowie deren Verlängerung um vier Wochen festgelegt. Sie tritt an diesem Samstag (28. August 2021) in Kraft und gilt zunächst bis einschließlich 24. September 2021.

Die Änderungen der Zweiten SARS-CoV-2-Umgangsverordnung im Detail:

 

·         Abstandsgebot (§ 2 Absatz 1): Das Abstandsgebot wird als Soll-Vorschrift definiert. Jede Person soll weiterhin außerhalb des privaten Raums einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten.

 

·         Testnachweis (§ 5 Absatz 2): Neben Geimpften und Genesenen sind von der Testpflicht jetzt generell Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr (bisher bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr) sowie auch Schülerinnen und Schüler ausgenommen, die im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzeptes der von ihnen besuchten Schule regelmäßig, mindestens an zwei verschiedenen Tagen pro Woche, auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus getestet werden. Für Schülerinnen und Schüler gilt wie bisher: Als Testnachweis ist auch eine von einer oder einem Sorgeberechtigten unterzeichneten Bescheinigung über das negative Ergebnis eines sogenannten Selbsttests ausreichend. Wenn noch nicht geimpfte Schülerinnen und Schüler zum Beispiel ins Kino, zum Sportverein oder in eine Gaststätte gehen möchten, reicht ihr schulischer Testnachweis aus. Sie müssen dabei also nur das Formular vorlegen, mit dem die Erziehungsberechtigten bzw. volljährigen Schülerinnen und Schüler die regelmäßige Durchführung eines Antigen-Selbsttests mit negativen Testergebnis gegenüber der Schule bescheinigen.

 

·         Veranstaltungen (§ 8 Absatz 1 Nummer 3 und § 18 Absatz 2 Nummer 3): In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer durchgehenden Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 20 haben grundsätzlich nur Besucherinnen und Besucher Zutritt zu Veranstaltungen, die einen auf sie aufgestellten Testnachweis vorlegen (Ausnahmen: Geimpfte, Genesene, Kinder unter sechs Jahren sowie Schülerinnen und Schüler, die bereits regelmäßig für den Schulbesuch getestet werden). Entsprechend dem Infektionsgeschehen werden die Personenobergrenzen gesenkt. Neu ist ab dem 13. September 2021: Diese Testpflicht gilt nicht für Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 500 gleichzeitig Teilnehmenden (bis zum 12. September liegt diese Personenobergrenze weiter bei 750) sowie für Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter in geschlossenen Räumen mit bis zu 100 gleichzeitig Teilnehmenden (bisher: 200; die Personengrenze wird an dieser Stelle in der Verordnung halbiert).

 

·         Ausnahmen in besonderen Einzelfällen: Nach der Umgangsverordnung ist in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz über dem Wert von 35 die Personenzahl für Veranstaltungen, Festivals und öffentliche Feste (z.B. Jahrmärkte, Volksfeste) auf höchstens 5.000 gleichzeitig Teilnehmende begrenzt (§ 8, § 18, §20). Neu ist ab dem 28. August 2021: Abweichend hiervon kann das zuständige Gesundheitsamt auf Antrag in besonderen Einzelfällen Ausnahmen von dieser Personenobergrenze zulassen, sofern keine zwingenden infektiologischen Gründe entgegenstehen. Dem Antrag ist ein individuelles Hygienekonzept beizufügen, in dem insbesondere dargestellt ist, wie die erhöhten Anforderungen des Infektionsschutzes im konkreten Einzelfall sichergestellt werden.

 

Wir bitten um Beachtung anl. Bekanntmachung des Landkreises Havelland wegen Überschreitung der 7-Tage Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 20 vom 18.08.2021>

 

Die Testpflicht gilt unter anderem wieder:

·         bei Veranstaltungen im Allgemeinen

(keine Testpflicht bei Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 750 Teilnehmenden sowie bei Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter in geschlossenen Räumen mit bis zu 200 Teilnehmenden)

·         bei körpernahen Dienstleistungen, wenn das Tragen einer medizinischen Maske nicht möglich ist

·         in der Innengastronomie

·         in Beherbergungsstätten

·         bei Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflügen und vergleichbaren touristischen Angeboten

·         in Indoor-Sportanlagen

·         in Innen-Spielplätzen

·         in Innenräumen von u.a. Theatern, Kinos, Ausstellungen, Spezialmärkten, Volksfesten und Spielhallen

·         in Schwimmbädern, Spaß- und Freizeitbädern, Saunen, Thermen und Wellnesszentren

·         bei Zusammenkünften künstlerischer Ensembles, bei denen gesungen wird oder Blasinstrumente gespielt werden

·         bei Veranstaltungen von Bildungs-, Ausbildungs-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen sowie in Hochschulen, Musikschulen, Kunstschulen, Volkshochschulen, Fahr-, Flug- und Segelschulen in geschlossenen Räumen (Ausnahmen: Veranstaltungen unter freiem Himmel sowie Einzelunterricht für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr)

Unverändert gilt die Testpflicht bzw. die Pflicht zur Vorlage eines Impf- oder Genesenennachweises:

·         bei der Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen;

·         bei der Ausübung von Kontaktsport in Indoor-Sportanlagen;

·         beim Besuch von Diskotheken, Clubs, Festivals soweit Tanzlustbarkeiten stattfinden;

·         in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens;

·         sowie in Schulen, Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen

 

Die wichtigsten Punkte der aktuellen Umgangsverordnung sind:

 

Kontaktbeschränkungen

Im Öffentlichen Raum gibt es keine Kontaktbeschränkungen mehr. Es können sich wieder beliebig viele Personen treffen. Die Abstands- und allgemeinen Hygieneregeln müssen aber weiterhin eingehalten werden. Kontaktbeschränkungen für private Zusammenkünfte und Feiern im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis gibt es nur noch in geschlossenen Räumen. Dort dürfen sich bis zu zwei Haushalte oder insgesamt bis zu zehn Personen treffen. Kinder bis 14 Jahren, Geimpfte und Genesene zählen nicht mit. Private Feiern aus besonderem Anlass, wie zum Beispiel Geburtstage, Verlobungen, Hochzeiten, Jubiläen oder Abschlussfeiern, können mit bis zu 50 Personen in geschlossenen Räumen und mit bis zu 100 Personen unter freiem Himmel gefeiert werden.

Maskenpflicht

Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP- oder FFP2-Maske) im öffentlichen Raum besteht nicht mehr im Freien, nur noch in öffentlich zugänglichen geschlossenen Räumen. (detaillierte Angaben dazu in den einzelnen Bereichen). Ausgenommen von der Maskenpflicht bleiben zum Beispiel Gehörlose oder Menschen, denen das aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist. Dies muss durch ein ärztliches Zeugnis nachgewiesen werden. Soweit für Kinder unter 14 Jahren keine passende medizinische Maske zur Verfügung steht, müssen sie ersatzweise eine Alltagsmaske tragen.
Verstöße gegen die Maskenpflicht können in Brandenburg mit einem Bußgeld von 50 bis 250 Euro geahndet werden.

Testpflicht

In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter dem Wert von 20 gilt für die Gastronomie, den Tourismus oder für Kulturveranstaltungen keine Testpflicht mehr. Unabhängig von der Inzidenz bleibt die Testpflicht immer in Schulen, Kitas, für Besucherinnen und Besucher in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern, beim Kontaktsport drinnen, in Diskotheken und Clubs und sexuelle Dienstleistungen bestehen. Die Testung muss über einen Antigen-Schnelltest durch geschultes Personal (etwa ein kostenfreier Bürgertest in einer Teststelle) oder vor Ort unter Aufsicht als ein sogenannter Laientest durchgeführt werden. Ein negativer Test darf maximal 24 Stunden alt sein. Vollständig Geimpfte oder Genesene sind nach Vorlage eines Nachweises von der Testpflicht befreit. Dazu gehört der Impfpass oder ein positiver PCR-Test, der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Überall dort, wo ein Testnachweis verlangt wird, sind davon alle Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr, statt wie bisher bis zum sechsten, ausgenommen.

Schulen, Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen

Das neue Schuljahr beginnt nach den Sommerferien mit zwei Schutzwochen vom 09. bis 20.08.2021. In dieser Zeit müssen alle Schülerinnen und Schüler, auch diejenigen der Jahrgangsstufen 1 bis 6, in den Innenbereichen der Schule oder in Horträumen eine medizinische Maske tragen. Der Sportunterricht bleibt davon ausgenommen. Schülerinnen und Schüler der aller Schulformen, der weiterführenden allgemeinbildenden und beruflichen Schulen, sowie der Schulen des Zweiten Bildungswegs - erhalten wieder Präsenzunterricht. Für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 und das Schulpersonal besteht an zwei bestimmten, nicht aufeinanderfolgenden Tagen der Schulwoche, eine Testpflicht. Selbsttests ohne Aufsicht sind zulässig. Vollständig Geimpfte oder Genesene sind Getesteten gleichgestellt. Für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 in Grundschulen entfällt die Maskenpflicht ab 21.08.2021. Für alle Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 (außer beim Sport und bei über vierstündigen Klausuren) sowie für alle Besucherinnen und Besucher gilt weiterhin eine Maskenpflicht in Schulgebäuden. Während des Stoßlüftens im Klassenraum darf die Maske abgenommen werden. Für Schülerinnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt "geistige Entwicklung" kann die Schule aus pädagogischen Gründen eine Befreiung von der Tragepflicht zulassen. Wandertage und Exkursionen können von Schulen und Kitas durchgeführt werden. Die Durchführung von mehrtägigen Schulfahrten bleibt untersagt. Schulsport und Schulschwimmen ist uneingeschränkt möglich. Es gibt keine Personengrenzen bei sonstigen Bildungs-, Fort-, Weiterbildungseinrichtungen. Für die Jugendarbeit gibt es ebenfalls keine Beschränkungen. Für Bildungs-, Fort-, Weiterbildungseinrichtungen (z.B. Hochschulen, Musikschulen, Kunstschulen, Fahrschulen oder Volkshochschulen) gibt es ebenfalls keine Personengrenzen. Liegt die regionale Inzidenz sieben Tage über 20 müssen Teilnehmer/innen von Präsenzangeboten müssen einmal in der Woche einen Testnachweis vorlegen. Selbsttests ohne Aufsicht sind zulässig. In Innenbereichen kann die Maske abgenommen werden, wenn sich alle Personen auf einem festen Sitzplatz aufhalten und zwischen den Sitzplätzen ein Abstand von mindestens 1 Meter eingehalten wird.

Kitas und Horte

Die Kitas sind wieder im uneingeschränkten Regelbetrieb. Der bisherige Appell, Kinder im vorschulischen Bereich möglichst Zuhause zu betreuen, wird nicht aufrechterhalten. Die Horte und Kindertagessstätten können wieder vollumfänglich genutzt werden. Während der Sommerferien kann der Hortbetrieb in allen Landkreisen und kreisfreien Städten mit niedrigen Infektionszahlen als sogenannter Ferienhort stattfinden. In den Innenbereichen von Kindertagesstätten sollten möglichst feste Gruppen gebildet werden. In den Außenbereichen ist dies nicht nötig. Für Kinder und Personal im Umgang mit Kindern gibt es in den Innen- und Außenbereichen der Kindertagesstätten keine Maskenpflicht mehr. Bei Kontakten zu anderen Erwachsenen (z.B. Kollegen, Eltern, Externe) muss das Personal eine medizinische Maske tragen, wenn die Abstandsregelungen nicht eingehalten werden können. In Kitas besteht auch bei einer Inzidenz unter 20 eine Testpflicht für Beschäftigte. Grundsätzlich ist allen Personen der Zutritt zu den Kindertagesstätten untersagt, wenn sie keinen Testnachweis erbringen.

Arbeitgeber: Verpflichtung zu Test-Angeboten

Arbeitgeber müssen ihren Beschäftigten mindestens einen Corona-Test pro Woche ermöglichen – wenn möglich im Unternehmen. Seit dem 1. Juli müssen Arbeitgeber kein Home-Office mehr anbieten.

Dienstleistungen

Friseurbetriebe und körpernahe Dienstleistungen, also Kosmetik- und Nagelstudios, Massagepraxen, Tattoostudios, Sonnenstudios und ähnliche Betriebe sind geöffnet. Ein negativer Test ist nur erforderlich, wenn durch die besondere Art der Dienstleistung keine Maske getragen werden kann. Sexuelle Dienstleistungen und Prostitutionsveranstaltungen sind wieder erlaubt. Grundsätzlich gilt eine Testpflicht und das Erfassen von Personendaten. Die Maskenpflicht besteht, solang eine sexuelle Dienstleistung nicht erbracht wird. Thermen, Solarien, Saunen, Dampfsaunen und Dampfbäder, Wellnessbäder, Schwimmhallen sowie Spaß- und Freizeitbäder können Gäste empfangen. Sie müssen mit einem individuellen Hygienekonzept folgendes sicherstellen: Steuerung des Zutritts, Erfassen der Personendaten, Mindestabstand, regelmäßiges Lüften in Innenräumen. Die Besucher/innen müssen symptomfrei sein, einen negativen Test vorlegen und in Umkleideräumen Masken tragen. Eine Personenbegrenzung gibt es nicht.

Einzelhandel

Das Einkaufen ist in allen Geschäften des Einzel- und Großhandels wieder ohne vorherige Terminvergabe möglich. Die Corona-Testpflicht entfällt. Es gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen
Unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln können sich in Geschäften wieder beliebig viele Kund/innen aufhalten. Geschäfte müssen den Zutritt steuern, sicherstellen, dass das Abstandsgebot eingehalten werden kann und regelmäßig lüften. Personendaten zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung müssen nicht mehr erfasst werden.

Gastronomie

Gaststätten dürfen Gäste in Außen- und Innenbereichen ohne vorherige Terminvereinbarung empfangen. Für Außenbereiche besteht keine Test- und Maskenpflicht mehr. Gäste, die in Innenbereichen bewirtet werden, müssen dagegen weiterhin einen negativen Test vorlegen. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter dem Wert von 20 besteht auch für die Innengastronomie keine Testpflicht mehr. Halten sich Personen nicht an ihrem festen Platz auf, müssen sie eine medizinische Maske tragen. Personal ohne direkten Kontakt zu Gästen ist davon befreit.Die Gaststätten müssen den Zutritt steuern, Kontaktnachweise führen, regelmäßig lüften und Mindestabstände einhalten.

Religiöse Feiern

Religiöse Feiern in Kirchen, Moscheen oder Synagogen, Trauungen, Taufen und Beerdigungen können unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln wieder mit Gästen stattfinden. Ausrichter müssen folgendes sicherstellen: Abstandsgebot, Steuerung des Zutritts, Erfassung der Kontaktdaten, Austausch der Raumluft in geschlossenen Räumen. Teilnehmende müssen nur in geschlossenen Räumen eine medizinische Maske tragen. Halten sie sich auf festen Sitzplätzen auf, dürfen sie ihre Maske ablegen, sofern dabei der Mindestabstand eingehalten wird. Gemeindegesang ist bei religiösen Veranstaltungen wieder erlaubt. In geschlossenen Räumen Es gilt dann ein Abstandsgebot von mindestens zwei Metern. Auch Geimpfte und Genesene müssen ihn einhalten.

Unterhaltungsveranstaltungen und Demonstrationen

Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter können unter Auflagen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden stattfinden. Ab 1.000 Gästen ist die Personenzahl auf höchstens 50 Prozent der regulären Besucherkapazität begrenzt. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer dauerhaften 7-Tage-Inzidenz über dem Wert von 35 ist die Personenzahl für Veranstaltungen auf höchstens 5.000 gleichzeitig Teilnehmende begrenzt. In Innenräumen gilt dabei ab einer 7-Tage-inzidenz von 20 eine Testpflicht. Unter freiem Himmel gilt eine Testpflicht für Veranstaltungen mit mehr als 750 gleichzeitig Teilnehmenden. Bei Open-Air-Veranstaltungen besteht keine Maskenpflicht mehr. In geschlossenen Räumen gilt eine Maskenpflicht und bei Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter ist zusätzlich ein Test-, Impf- oder Genesenennachweis erforderlich. Außerdem müssen die Veranstalter Hygienekonzepte vorlegen und sicherstellen, dass sich die Teilnehmer an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln halten. Auch das Erfassen von Personendaten aller Teilnehmenden zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung muss sichergestellt werden. Festivals können unter Auflagen mit höchstens 7.000 gleichzeitig anwesenden Gästen stattfinden, solange die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 35 nicht überschreitet. Sonst liegt die Grenze bei maximal 5.000 Gästen. Bei einer mehr als 1.000 Besuchern ist die Personenzahl auf höchstens 50 Prozent der regulären Gästekapazität der Festivalfläche begrenzt. Es gilt eine Testpflicht für innen und außen. Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter, wie Betriebsversammlungen, Vereinssitzungen u.ä. müssen keine Termine vergeben und unterliegen auch nicht der Testpflicht. Für Versammlungen und Demonstrationen gibt es keine besonderen Einschränkungen oder Personengrenzen mehr. Im Freien besteht keine Maskenpflicht. Allgemeine Hygiene- und Abstandsregeln müssen jedoch immer eingehalten werden

Modellprojekte

Im Rahmen von zeitlich befristeten Modellprojekten können in Gemeinden oder Gemeindeteilen abweichende Regelungen für

- Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter
- die Sportausübung
- Kultureinrichtungen und Kulturveranstaltungen zugelassen werden. Die Modellprojekte müssen mit dem fachlich zuständigen Ministerium im Einvernehmen mit dem Gesundheitsministerium und in Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt ausgewählt werden. Ein Modellprojekt ist nur zulässig, wenn es für einen konkreten Zeitraum befristet und wissenschaftlich begleitet wird sowie ein individuelles Monitoring-Konzept vorliegt und in dem Landkreis oder der kreisfreien Stadt die Sieben-Tage-Inzidenz an 14 aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 beträgt.

 

Sport und Sportveranstaltungen

Sportanlagen in geschlossenen Räumen wie Gymnastik-, Turn- und Sporthallen, Fitnessstudios, Tanzstudios, Tanzschulen, Bowlingcenter, Indoor-Spielplätze und vergleichbare Einrichtungen sind wieder geöffnet. Sie müssen den Zutritt steuern, Kontaktdaten erfassen und regelmäßig lüften. Sportler/innen müssen einen Termin buchen, negativ getestet sein und dürfen keine Covid-19-Symptome aufweisen. In den Umkleideräumen besteht Maskenpflicht. Kontaktsport mit mehr als 30 Sportler/innen ist nicht erlaubt.
Kontaktsport auf Sportanlagen unter freiem Himmel ist wieder ohne Personenbeschränkung möglich. Keine Einschränkungen gibt es bei ärztlich verordnetem Sport, im Trainings- und Wettkampfbetrieb und bei der Ausbildung von Rettungschwimmer/innen. Auch Schulsport und Schwimmunterricht sind wieder uneingeschränkt möglich. Sportler/innen dürfen keine Covid-19-Symptome aufweisen.
Freibäder sind wieder geöffnet. Der Zutritt ist nur für Besucher/innen ohne Symptome gestattet. Abstände müssen eingehalten werden. Die Betreiber müssen den Zutritt steuern und die Kontaktdaten erfassen. Badegäste brauchen - außer in Umkleideräumen - keine Maske tragen. In Freibädern dürfen sich zeitglich höchsten 500 Besucherinnen und Besucher aufhalten.

Kultur und Freizeit

Museen, Gedenkstätten, Galerien, Planetarien, öffentliche Bibliotheken, Tierparks, Wildgehege, Zoologische und Botanische Gärten dürfen unter Auflagen öffnen. Bei Ausstellungen in Innenräumen müssen Besucher vorab Online-Termine buchen. Zudem müssen Besucher in Innenbereichen medizinische Masken tragen und ihre persönlichen Daten für eine Kontaktnachverfolgung hinterlegen. In geschlossenen Räumen kann der Abstand zwischen festen Sitzplätzen auf bis zu 1 Meter verringert werden.
Freizeitparks dürfen wieder öffnen. Für sie gelten die gleichen Bedingungen wie für Tierparks, Wildgehege, Zoologische und Botanische Gärten: Das Abstandsgebot muss zwischen allen Personen eingehalten werden, der Zutritt und Aufenthalt der Gäste muss gesteuert und beschränkt werden und Besucherinnen sowie Besucher müssen vorher einen Termin buchen, wenn sie sich nicht ausschließlich in Außenanlagen aufhalten.
Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos und ähnliche Einrichtungen dürfen bis zu 1000 zeitgleich anwesende Besucherinnen und Besucher empfangen. Sofern zwischen festen Sitzplätzen ein Mindestabstand von 1 Meter eingehalten wird, besteht keine Maskenpflicht. Besucherinnen und Besuche müssen einen negativen Test vorlegen und dürfen keine Covid-19-Symptome aufweisen. Bedingungen: Terminvergabe, Erfassen der Personendaten.
Künstlerische Ensembles dürfen im Freien mit bis zu 70 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 30 symptomfreien Personen proben. In Innenräumen muss eine medizinische Maske getragen werden, wenn es die künstlerische Darbietung zulässt. Hier dürfen keine Blasinstrumente gespielt oder gesungen werden. Beim Singen und Spielen von Blasinstrumenten im Freien muss ein Mindestabstand von 2 Metern eingehalten werden.
Messen, Ausstellungen, Spezialmärkte, Jahrmärkte, Volksfeste, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen können wieder für den Publikumsverkehr öffnen. Veranstaltungen können grundsätzlich mit bis zu 1.000 Teilnehmenden stattfinden. Die Veranstalter müssen ein individuelles Hygienekonzept mit den gleichen Maßnahmen wie Theater und Kinos vorlegen. Diskotheken und Clubs können wieder öffnen. In geschlossenen Räumen gilt grundsätzlich eine Testpflicht unabhängig regionaler Inzidenz, außerdem sind die Personendaten zu erfassen und pro zehn Quadratmeter begehbarer Fläche ist nicht mehr als ein Gast erlaubt.

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

Für Besuche in Alten- und Pflegeheimen gilt keine Personengrenze mehr. Auch in Krankenhäusern können Patientinnen und Patienten sowie Bewohnerinnen und Bewohner beliebig viele Besucherinnen und Besucher empfangen. Auch hier gibt es keine Personengrenze mehr. Besucherinnen und Besucher haben während des gesamten Aufenthalts in der Einrichtung und in den dazugehörigen Außenbereichen eine medizinische Maske zu tragen. Außerdem benötigen Besucher einen negativen Covid-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, einen Nachweis der vollständigen Impfung oder der Genesung. Dazu müssen die Einrichtungen Besucher die Durchführung eines Antigen-Schnelltest anbieten. Personen mit Symptomen, die auf eine Erkrankung mit Covid-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts hinweisen, sind nach wie vor vom Besuchsrecht ausgeschlossen. Das Personal in solchen Einrichtungen hat grundsätzlich eine FFP2-Maske zu tragen. Beschäftigte müssen sich mindestens an drei Tagen pro Woche einem Corona-Test unterziehen. Die jeweiligen Einrichtungen sollen die erforderlichen Testungen organisieren.

Verkehr und Flughäfen

In den öffentlichen Verkehrsmitteln besteht die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes, also FFP2- oder OP-Maske, sind verpflichtend. Davon ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr und Personen mit Attest oder körperlicher Einschränkung. Die Tragepflicht gilt auch in von Publikumsverkehr zugänglichen Gebäuden von Bahnhöfen und Flughäfen sowie in Wartebereichen, wie Bahnsteigen, Bahnhofsvorplätzen und Haltestellen, sofern sich diese nicht im Freien befinden. In Bussen und Bahnen ist der Kontakt mit den Fahrerinnen und Fahrern zu vermeiden. Allerdings ist es den örtlichen Verkehrsunternehmen in Brandenburg laut Aussage des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) mittlerweile selbst überlassen, ob sie den vorderen Türbereich von Bussen absperren.

Beherbung, Besuche, Ausflüge und Campingbedingungen

Touristische Übernachtungen sind ohne Beschränkungen möglich. Für alle Beherbergungsstätten gilt: Gäste müssen vor Beginn der Beherbergung einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr sind von der Testpflicht ausgenommen. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter dem Wert von 20 besteht keine Testpflicht. Dauercamping ist erlaubt. Gemeinschaftseinrichtungen auf Campingplätzen können wieder öffnen. Voraussetzung sind das Tragen einer medizinischen Maske in Innenbereichen, regelmäßiger Austausch der Raumluft und die Einhaltung des Mindestabstands.
Neben Stadtrundfahrten, Schiffsausflügen und vergleichbaren touristischen Angeboten sind auch Reisebusreisen wieder möglich. Die Anbieter:innen müssen ein individuelles Hygienekonzept erstellen, das folgendes gewährleistet: Mindestabstand, Steuerung des Zutritts, Kontaktdaten, Aufenthalt auf festen Sitzplätzen. Reisende müssen symptomfrei, negativ getestet, geimpft oder genesen sein und im Innenbereich eine Maske tragen.
Für geführte Stadtrundgänge, Wanderungen oder Radtouren gelten die allgemeinen Kontaktbeschränkungen für den öffentlichen Raum. Veranstalter können beliebig viele Personen begleiten.

Einreise nach Brandenburg

Es gilt in Brandenburg die neue Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes. Einreisende aus Risiko-, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebieten im Ausland müssen sich vor der Einreise digital unter einreiseanmeldung.de anmelden und den Nachweis der Anmeldung mit sich führen. Falls die digitale Anmeldung technisch nicht möglich ist, gibt es eine Ersatzmitteilung in Papierform. Nach Ankunft in Brandenburg müssen Einreisende aus Risiko- und Hochinzidenzgebieten sofort für für zehn Tage in Quarantäne. Diese kann mit einer negativen Testung, einem Genesenennachweis oder dem Impfnachweis (übermittelt über die Seite einreiseanmeldung.de) vorzeitig beendet werden. Nach einem Aufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet kann eine Testung und damit Aufhebung der Quarantäne frühestens nach fünf Tagen erfolgen.
Bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet, also einem Land, in dem die besonders ansteckenden Corona-Mutationen verbreitet sind, verlängert sich die Quarantäne strikt auf 14 Tage - sie kann auch nicht abgekürzt werden. Wer genesen ist und aus einem Risiko- oder Hochinzidenzgebiet nach Brandenburg ein- oder rückreist, dabei allerdings vollständig mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff gegen das Coronavirus geimpft ist, muss sich zwar weiterhin anmelden und testen lassen, aber nicht mehr in eine zehntägige häusliche Absonderung begeben. Die letzte für einen vollständigen Schutz notwendige Impfung muss mindestens 14 Tage zurückliegen. Genesene benötigen als Nachweis einen positiven PCR-Test, der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Für Reisende aus Virusvariantengebieten gelten diese Erleichterungen nicht. Alle Einreisenden sind generell verpflichtet, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. Bei Einreise aus Risikogebieten, die nicht auf dem Luftweg geschieht, genügt es, sich bis 48 Stunden nach Ankunft testen zu lassen. Alle Einreisenden, die auf dem Luftweg einreisen egal woher, sowie Einreisende aus sogenannten Hochinzidenzgebieten, also Regionen mit besonders hohen Zahlen, sowie Einreisende aus Virusvariantengebieten
Gebieten, in denen sich die neuen Virus-Mutationen verbreitet haben [rki.de] müssen zwingend bereits vor Abreise ein negatives Testergebnis vorlegen. Es darf höchstens 48 Stunden alt sein. Einreisende auf dem Luftweg, die nicht aus einem Virusvariantengebiet kommen, können statt eines negativen Testergebnisses auch einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Auch die Bundespolizei kann das bei Einreise kontrollieren - wer kein negatives Ergebnis vorweisen kann, darf nicht weiter. Polen ist derzeit kein Risikogebiet mehr. Der "kleine Grenzverkehr" ohne Anmelde- Nachweis- und Absonderungspflicht ist erlaubt. Bei der Einreise aus Polen per Bahn, Auto oder Bus entfällt die Testpflicht. Wer mit dem Flugzeug einreist, muss allerdings weiterhin einen Test vorweisen. Auf umgekehrtem Reiseweg müssen die geltenden polnischen Test- und Absonderungsregeln beachtet werden. Das zuständige Gesundheitsamt darf in allen Fällen auf Verlangen das Testergebnis einsehen. Dieses muss für mindestens zehn Tage aufbewahrt werden. Es gibt weiterhin Ausnahmen, etwa für Grenzpendler oder den Besuch von Familienangehörigen ersten Grades wie Eltern, Kindern, Ehepartnern, Lebenspartnern. Ausnahmen von der Testpflicht gibt es unter anderem für Transitreisende und "Personen im Güter- und Warenverkehr", zum Beispiel Lkw-Fahrer. Berufspendler aus Polen und Personen, die Bildungsangebote wahrnehmen, müssen sich zweimal wöchentlich testen lassen.

Infos zu allen Einreisebestimmungen finden Sie auch hier [msgiv.brandenburg.de].

[MBJS - Informationsschreiben an Eltern]

[2.SARS-CoV-2-Umgangsverordnung des Landes Brandenburg vom 29.07.2021]

[Allgemeine Begründung zur 2.SARS-CoV-Umgangsverordnung des Landes Brandenburg]

[Bußgeldkatalog zur 2.SARS-CoV-Umgangsverordnung des Landes Brandenburg]

[Bekanntmachung des Landkreises Havelland vom 18.08.2021]

[Fallzahlen Deutschland laut RKI]

[Fallzahlen Land Brandenburg]

[Corona-Kulturhilfe Programm]

[Inhalt Corona-Notbremse]

[Pressemitteilung der Landesregierung Brandenburg vom 15.06.2021]

Foto zu Meldung: 2.SARS-CoV-2-Umgangsverordnung des Landes Brandenburg - Verschärfung der aktuellen Umgangsverordnung im Land Brandenburg

Corona - Landesregierung beschließt neue Verordnung

(10. 01. 2021)

Der bestehende Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird bis vorerst 31. Januar verlängert und in Einzelbereichen verschärft. Das beschloss am 08.01.2021 die Landesregierung und verabschiedete dazu eine aktualisierte Eindämmungsverordnung.

 

Zusammengefassung der aktuellen Verordnung:


  • Alle bisherigen und bis 10. Januar befristeten Einschränkungen werden - abgesehen von der nächtlichen Ausgangsbeschränkung - bis 31. Januar verlängert

  • In Erweiterung der bisherigen Beschlüsse werden private Zusammenkünfte nur mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Davon ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr.

  • Der Bewegungsradius wird für touristische Ausflüge, Sport und Bewegung im Freien auf einen 15 Kilometer-Radius um den jeweiligen Landkreis / die kreisfreie Stadt beschränkt, wenn dort eine 7-Tages-Inzidenz von über 200 vorliegt. Notwendige Fahrten über diesen Radius hinaus, z. B. zur Arbeit oder zum Arzt sind selbstverständlich weiterhin möglich. Entscheidend ist der aktuelle Inzidenzwert, den das Land täglich aktuell meldet: https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/corona/fallzahlen-land-brandenburg/

  • Der Präsenzunterricht bleibt weiterhin ausgesetzt. Der Distanzunterricht wird damit zunächst verlängert. Ausgenommen bleiben weiterhin die Abschlussklassen der Jahrgänge 10 an allen Schulen, 12 an Gymnasien und 13 an Gesamtschulen, Oberstufenzentren (OSZ) sowie Schulen des Zweiten Bildungswegs. Die Förderschulen mit dem Schwerpunkt „geistige Entwicklung" bleiben geöffnet, hier entscheiden die Eltern über den Schulbesuch.

  • In der übernächsten Woche (ab dem 18. Januar) soll die Situation neu bewertet und dann entschieden werden, ob es aufgrund eines deutlich gesunkenen Infektionsgeschehens Spielräume für eine Öffnung an Grundschulen für einen Wechsel aus Präsenz- und Distanzunterricht in der Woche vor den Winterferien gibt. Die Notbetreuung in Grundschule und Hort wird fortgesetzt. Die Öffnungen der Horte sind an die Regelungen im schulischen Bereich angepasst worden.

  • Die Krippen und Kindergärten bleiben geöffnet. Es wird aber an die Eltern appelliert, ihre Kinder soweit wie möglich Zuhause zu betreuen und die Ausweitung der Anspruchsdauer des Kinderkrankengelds zu nutzen.

  • Einrichtungen der Kindertagesbetreuung sollen jedoch geschlossen werden, wenn es das regionale Infektionsgeschehen erfordert. Nach der neuen Verordnung gilt dafür eine Inzidenz von 300 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner. Eine solche Regelung gilt derzeit z. B. im Kreis Oberspreewald-Lausitz.

  • Neu festgelegt wurde, dass Alleinerziehende einen Anspruch auf Notbetreuung an den Schulen und im Hort erhalten, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann. Dies gilt ab Montag, 18. Januar.

  • Zugleich wurde die Auflistung der systemrelevanten Berufe, die einen Anspruch auf Notbetreuung haben, um die Steuerrechtspflege und das Bestattungswesen erweitert.

  • Indoor-Sport wird grundsätzlich untersagt. Damit entfällt auch die Differenzierung zwischen Fitnesscentern und sonstigen Indoor-Sporteinrichtungen. Ausgenommen sind Sportanlagen, die ausschließlich zu medizinisch notwendigen oder zu sozialtherapeutischen Zwecken genutzt werden.

  • Neu ist auch, dass Kantinen - von Ausnahmen abgesehen - zu schließen sind, jedoch können Speisen und Getränke zur Mitnahme angeboten werden. Die Schließungsanordnung gilt nicht für Betriebe, sofern die Essensversorgung der Beschäftigten nicht anders zu bewerkstelligen ist. Sie gilt grundsätzlich auch nicht für Schulkantinen.

  • Die bisherige nächtliche Ausgangsbeschränkung von 22.00 Uhr bis 05.00 Uhr wird mit der neuen Verordnung aufgehoben, da sie bewusst nur auf die Weihnachtstage und den Jahreswechsel bezogen war.

[Pressemitteilung zum Kabinettsbeschluss am 08.01.2021]

[4. SARS-COV-2-EindV]

[Fallzahlen Land Brandenburg]

[Fallzahlen Deutschland]

[Corona: 15 km Grenze]

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Kindertagesbetreuung ab dem 15.12.2020 bis zum 10.01.2021

(16. 12. 2020)

Liebe Eltern,

 

aufgrund der aktuellen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung mit einer Gültigkeit ab dem 15.12.2020 teile ich Ihnen folgendes zur Kindertagesbetreuung mit:

 

Die Kindertagesbetreuung in Kinderkrippe, Kindergarten und Kindertagespflege bleibt im Regelbetrieb und wird nicht eingeschränkt, auch nicht ab dem 04.01.2021.

 

Mit Blick auf die steigenden Inzidenzzahlen bitte ich aber alle Eltern möglichst ihre Kinder zu Hause zu lassen und ein Angebot der Kindertagesbetreuung nur in Anspruch zu nehmen, wenn es zwingend notwendig ist. 

 

Sollten sich dazu Änderungen ergeben, werden wir diese zeitnah auf unserer Homepage einstellen.

 

Ich danke Ihnen allen für Ihr Verständnis und wünsche Ihnen frohe und besinnliche Feiertage. Bleiben Sie gesund!

 

Ilka Lenke (Amtsdirektorin) und Vivien Skowronek (Sachgebietsleiterin Allgemeine Verwaltung)

[3. SARS-CoV-2-EindV]

Foto zu Meldung: Kindertagesbetreuung ab dem 15.12.2020 bis zum 10.01.2021

Kindergarten-Spende statt Kunden-Geschenke

(15. 12. 2020)

Die Firmengruppe Schröder Landmaschinen spendet insgesamt 40.000 EURO an Kindergärten in Nord- und Ostdeutschland. 

 

Da es aktuell nicht möglich ist, Kunden und Geschäftspartnern wie gewohnt in der vorweihnachtlichen Zeit aufzusuchen, um sich persönlich für die Zusammenarbeit zu bedanken, entschloss sich die Geschäftsleitung der Unternehmensgruppe Landmaschinen Schröder, mit Stammsitz in Wildeshausen, in diesem Jahr dazu, den ortsansässigen Kindergärten eine Freude zu bereiten. 

 

Jede der 18 Niederlassungen übergibt in diesen Tagen Spendenchecks an verschiedene Einrichtungen. So kommen auch die Kindertagesstätten des Amtes Nennhausen in den Genuss von 1.000 EURO. Die symbolische Scheckübergabe erfolgte am 14. Dezember 2020 durch Herrn Michael Schmoll (Verkaufsberater Landtechnik) an Frau Ilka Lenke (Amtsdirektorin Amt Nennhausen) und an Frau Vivien Skowronek (Sachgebietsleiterin Allgemeine Verwaltung). Zugleich wurde auch an Frau Katharina Stieler (stellv. Bürgermeisterin Gemeinde Milower Land) durch Herrn Jesco Nagel (Verkaufsberater Landtechnik) ebenfalls ein Scheck in Höhe von 1.000 EURO für die Kindertagesstätten der Gemeinde Milower Land überreicht. 

 

Neben der Scheckübergabe durften sich die Kinder der Kindertagesstätten noch über einen Spielzeugtraktor mit Anhänger zum Selberfahren freuen. 

 

Die Kinder der Kindertagesstätten des Amtes Nennhausen bedanken sich ganz herzlich für die großzügige Spende! 

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Gründung des Netzwerkes Lebendige Dörfer Havelland

(08. 12. 2020)
Das Havelland macht Mit!
 
Unter dem Dachverein Dorfbewegung Brandenburg e.V. wird das Netzwerk Lebendige Dörfer Havelland gegründet. Das Ziel auf Landkreisebene ist der Aufbau der Dorfbewegung Havelland. Nähere Informationen sind der Presseinformation zu entnehmen.
 
Aktive Mitstreiterinnen und Mitstreiter werden gesucht!
Im Januar laden wir alle Interessierten zu einem ersten Online-Treffen ein. Wer Lust hat mitzumachen, bitte schon mal melden (Kontaktdaten siehe Presseinformation).

[Pressemitteilung Gründung Lebendige Dörfer]

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Halbseitige Sperrung L98 Brücke

(03. 12. 2020)

Vom 07.12. bis 18.12.2020 wird die L 98 in dem Bereich der Brücke zwischen Rathenow und Bamme halbseitig gesperrt und der Verkehr durch eine Lichtzeichenanlage geregelt. Die halbseitige Sperrung wird aufgrund der Umverlegung der Telekomleitung am Bauwerk notwendig. 

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Vollsperrung der L98 zwischen Rathenow und Bamme verzögert sich - Bus fährt ab 24.08.20 wieder nach Regelfahrplan

(18. 08. 2020)

Der in der vergangenen Woche angekündigte Beginn des Ersatzneubaus der Brücke im Zuge der Landesstraße L 98 zwischen Rathenow und Bamme verzögert sich.

 

Die Strecke wird nicht - wie angekündigt-  ab Montag (10.08.2020) voll gesperrt, sondern bleibt frei befahrbar!

 

Grund dafür sind Verzögerungen bei der Verlegung von Telekommunikationsleitungen, die erst zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt werden können. Geplant ist, die Bauarbeiten zur Errichtung der Brücke gleichzeitig mit der Verlegung der Leitungen durchzuführen. Der Landesbetrieb Straßenwesen informiert rechtzeitig über den Beginn der Bauarbeiten und der damit verbundenen Vollsperrung.

 

Quelle: Info des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg vom 07.08.2020

 

Die Busse der Linie 681 verkehren ab Montag, den 24.08.2020 vorerst wieder nach dem Regelfahrplan.

[Busfahrplan ab 24.08.2020]

Foto zu Meldung: Vollsperrung der L98 zwischen Rathenow und Bamme verzögert sich - Bus fährt ab 24.08.20 wieder nach Regelfahrplan

Hilfe bei Demenz

(13. 02. 2012)

Für betroffene Menschen mit Demenz sowie deren Angehörige besteht die Möglichkeit Hilfe in der Kontakt- und Beratungsstelle (KBS) durch professionelle und ehrenamtliche Helfer/innen in Anspruch nehmen zu können:

 

Die KBS befindet sich in 14712 Rathenow, in der Berliner Str. 15 (Rathaus)

 

Ansprechpartnerin:      Frau Kerstin Gesch

 

Sprechzeiten:            dienstags 9-12 Uhr und 13-18 Uhr

                                  donnerstags 10-14 Uhr

                                  bzw. täglich nach Vereinbarung

 

Um eine möglichst vorherige telefonische Voranmeldung - auch zu den Sprechzeiten - wird gebeten.

 

Telefon: 03385 - 596 234

mail:     

Foto zu Meldung: Hilfe bei Demenz

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VERANSTALTUNGEN
 

Nächste Veranstaltungen:

27. 06. 2021 - 14:30 Uhr

 

22. 09. 2021 - 16:00 Uhr

 

25. 09. 2021 - 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

 
 
 
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