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Amt Nennhausen

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Amtsbereich Nennhausen

 

Das Amt Nennhausen, im südlichen Bereich des Landkreises Havelland gelegen, hat eine Flächenausdehnung von insgesamt 253,6 km². Diese Fläche umfasst Landwirtschafts- und Waldflächen, aber auch Wasser- und Erholungsgebiete.

 

In der Gemeinde Nennhausen befindet sich der Amtssitz des Amtes Nennhausen zu dem 4 Gemeinden mit 15 Ortsteilen und z.Zt. 4.639 Einwohnern gehören:

Amtsbereich Nennhausen

 

Fläche Einwohner per August 2018

Gemeinde Kotzen gesamt: 594

OT Kotzen, 19,4 km² 332

OT Kriele, 12,7 km² 174

OT Landin, 10,6 km² 88

 

Gemeinde Märkisch Luch gesamt: 1.287

OT Barnewitz, 22,6 km² 315

OT Buschow, 11,4 km² 383

OT Garlitz, 26,6 km² 402

OT Möthlow, 10,3 km² 187

 

Gemeinde Nennhausen gesamt: 1.863

OT Bamme, 20,6 km² 267

OT Buckow, 7,3 km² 89

OT Damme, 7,7 km² 122

OT Gräningen, 11,3 km² 213

OT Liepe, 11,0 km² 145

OT Mützlitz, 10,8 km² 150

Nennhausen 20,2 km² 877

 

Gemeinde Stechow-Ferchesar gesamt: 895

OT Ferchesar, 28,0 km² 328

OT Stechow 23,1 km² 567

 

 

 

Amtsbereich Nennhausen

Das Gebiet des Amtes Nennhausen ist eingebettet in den größten Naturpark Brandenburgs, den "Naturpark Westhavelland". Dieser umfasst große Teile von Landschafts- und Naturschutzgebieten. Die Landschaft wird durch das Havelländische Luchgebiet geprägt. Europaweit bekannt ist das Naturschutzgebiet der Großtrappen rund um die "Staatliche Vogelschutzwarte" in Buckow bei Nennhausen, dessen Luchgebiete den Lebensraum dieser geschützten Tiere darstellen. Der Havelländische Hauptkanal mit seinen zwei größten Nebenarmen, dem 1. und 2. Flügelgraben, durchziehen das Luchgebiet. Neben großflächigen Wiesen sind für die landwirtschaftliche Struktur Sand- und Moorböden dominierend. Größere zusammenhängende Waldgebiete mit märkischen Kiefern findet man zwischen Nennhausen, Stechow, Kotzen und Ferchesar. Das Hohe Rott bei Kotzen und die Rollberge bei Stechow bilden eine bewaldete Hügelkette.

 

Die Landschaft des Amtsbereiches Nennhausen bietet nicht nur der hier ansässigen Bevölkerung einen abwechslungsreichen Lebensraum, sondern ist für den ständig wachsenden Tourismus von zunehmendem Interesse. Dazu trägt nicht zuletzt der Ferchesarer See, als ein Teil des Hohennauener-Ferchesarer See´s, mit einer anteiligen Wasserfläche von 75 ha bei. Daneben gibt es mehrere kleine z.T. versumpfte Seen rund um die Gemeinde Ferchesar zu entdecken.

 

Sowohl auf die Ansiedlung im Amtsbereich als auch auf den Tourismus wirkt sich belebend die wieder seit 1999 bestehende Bahnanbindung zwischen Rathenow und Berlin mit seinen Bahnhöfen in Nennhausen und Buschow aus. Die einzige Fernverkehrsstraße, die B 188, durchläuft den Norden des Amtsbereiches mit einer Länge von 15 km.

Fouqué-Platz 3
14715 Nennhausen

Telefon (033878) 6490
Telefax (033878) 64928

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.amt-nennhausen.de

Öffnungszeiten:
montags 9 - 12 Uhr

dienstags 9 - 12 Uhr
13 - 15:30 Uhr
16 - 18 Uhr

mittwochs geschlossen

donnerstags 9 - 12 Uhr
13 - 16 Uhr

freitags geschlossen
bzw. nach Voranmeldung


Fotoalben


14. 04. 2019:
26. 01. 2019:
01. 12. 2018:
14. 12. 2017:
05. 10. 2017:
24. 08. 2017:
15. 11. 2016:
10. 12. 2013:
15. 08. 2013:
03. 05. 2011:
19. 01. 2010:

Aktuelle Meldungen

Corona-Stufenplan ab 08.März.2021 - Verlängerung des Lockdowns bis 28.März 2021

(04. 03. 2021)

Coprona-Stufenplan ab 08.03.21 als Grafik (siehe anl. Datei)

Ab Montag (8. März) sollen wieder Treffen des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt erlaubt sein - beschränkt auf fünf Teilnehmer, Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt. Und: Paare, die nicht zusammenwohnen, sollen künftig als ein Hausstand gelten. In Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 35 neuen Infektionen pro Woche können es auch Treffen des eigenen Haushalts mit zwei weiteren Haushalten mit zusammen maximal zehn Personen sein. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon jeweils ausgenommen. Derzeit sind private Zusammenkünfte nur im Kreis des eigenen Hausstands mit einer weiteren Person von außerhalb gestattet.

EINZELHANDEL

Buchhandlungen (in Berlin bereits geöffnet), Blumengeschäfte und Gartencenter (in Brandenburg bereits geöffnet) werden bundesweit dem täglichen Bedarf zugerechnet und dürfen unter Hygieneauflagen wieder öffnen.Fahr- und Flugschulen dürfen mit Hygienevorkehrungen dürfen ihre Geschäfte ebenfalls ab 8. März wieder aufnehmen. Auch körpernahe Dienstleistungen können wieder öffnen. Bedingung hierfür sind laut Papier ein tagesaktueller Schnell- oder Selbsttest der Kunden sowie ein Testkonzept für das Personal.
Im Einzelhandel sind Öffnungen ab dem 8. März laut Papier daran gekoppelt, dass die Inzidenz unter 50 liegt. Sollte sie unter dieser Marke liegen, dann können Kunden das Geschäft betreten - es muss aber eine Mindestfläche von 10 Quadratmetern pro Kunde gewährleistet sein. Liegt die Inzidenz unter 100, dann greift das sogenannte "Click and Meet"-Konzept: Hierbei können Kunden nach vorheriger Terminbuchung eingelassen werden. Dabei muss der Besuch für die Kontaktnachverfolgung dokumentiert werden.

KULTUR UND GASTRONOMIE

Gleiches gilt ab dem 8. März auch für Museen, Galerien und Gedenkstätten: Bei einer Inzidenz von unter 50 dürfen Besucher eingelassen werden, insofern pro Person 10 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen. Bei einer Inzidenz von unter 100 greift auch hier das "Click and Meet"-Konzept.14 Tage später - also frühestens am 22. März - sollen weitere Öffnungen erfolgen, wenn die Inzidenzwerte nicht steigen. Öffnen dürfen dann die Außengastronomie, Kultureinrichtungen wie Theater und Kinos sowie unter Auflagen auch Sportstätten, wie es in dem Beschlusspapier heißt. Besuche können bei Inzidenzwerten unter 50 ohne Corona-Schnelltest erfolgen, im Bereich von 50 bis 100 nur mit negativem Testergebnis. Eine weitere Öffnungsstufe soll dann wiederum 14 Tage später erfolgen, also frühestens am 5. April. Dann sollen bei einem Inzidenzwert unter 50 Freizeitveranstaltungen im Freien mit bis zu 50 Teilnehmern erlaubt sein.

SPORT

Auch Gruppensport für höchstens zehn Personen soll ab dem 8. März wieder möglich sein. Bei einer Inzidenz unter 50 ist das kontaktfrei unter freiem Himmel wieder möglich. Liegt die Inzidenz unter 100, dürfen maximal zwei erwachsene Personen sowie maximal zehn Kinder bis 14 Jahren kontaktfrei draußen gemeinsam Sport treiben. Lockerungen bei dem Verbot von Zuschauern in der Fußball-Bundesliga und weiterem Profisport sind in dem Beschluss nicht genannt.

SCHULEN UND KITAS

Zu Schulen und Kitas wurden beim Bund-Länder-Gipfel keine neuen Beschlüsse gefasst. Seit dem 1. März sind diese teilweise wieder geöffnet. Über weitere Öffnungen können die Bundesländer nach ihrer jeweiligen Inzidenzlage entscheiden.

"NOTBREMSE" AB 100er-INZIDENZ

Vereinbart wurde die stufenweise Öffnungsstrategie mit einer eingebauten "Notbremse": Führen einzelne Lockerungen zu einem starken Anstieg der Infektionszahlen in einer Region, werden automatisch alle schon erfolgten Erleichterungen wieder gestrichen. Führen einzelne Lockerungen zu einem starken Anstieg der Infektionszahlen in einer Region, werden automatisch alle schon erfolgten Erleichterungen wieder gestrichen.Sollte die 7-Tage-Inzidenz die 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen übersteigen, würde die Lockerung wieder rückgängig gemacht und auf die Regelung zurückgedreht, die bis zum 7. März gilt. Unterhalb der Grenze von 100 sollen in Verbindung mit Schnell- und Selbsttests sowie fortschreitenden Impfungen Lockerungen ermöglicht werden.

WEITERE SCHRITTE

Hat sich die Inzidenz in den zwei Wochen nach dem ersten Lockerungsschritt (also frühestens ab 22. März) nicht verschlechtert, können weitere Lockerungsschritte eingeleitet werden. Liegt die Inzidenz 14 Tage lang stabil unter 50, dürfen Außengastronomie, Theater-, Kino- und Opern ihren Betrieb wieder aufnehmen. Kontaktfrei darf Sport dann auch wieder in Räumen stattfinden, im Freien auch Kontaktsport.Weitere Öffnungsschritte und die Perspektive für noch nicht benannte Bereiche aus den Branchen Gastronomie, Kultur, Veranstaltungen, Reisen und Hotels sollen bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz besprochen werden, die für den 22. März anberaumt wurde. Die Bürger bleiben weiter aufgerufen, "auf nicht zwingend notwendige Reisen im Inland und auch ins Ausland zu verzichten"

FINANZHILFEN

Der von der Bundesregierung schon Mitte Februar in Aussicht gestellte Härtefallfonds soll nun endlich kommen. Bislang scheiterte dies daran, dass die Länder den Fonds nicht mitfinanzieren wollten. Im Beschluss ist nun die hälftige Finanzierung durch Bund und Länder vereinbart. Von dem Zuschuss sollen Unternehmer wie etwa Schausteller profitieren, die die Antragsbedingungen bisheriger Hilfen nicht erfüllen können.

IMPFUNGEN

Um die Zahl der Impfungen zu beschleunigen, soll der Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfungen maximal zulässig ausgereizt werden, ohne dass die Wirkung beeinträchtigt wird. Beim Impfstoff von Biontech/Pfizer wären das 42 Tage, bei dem von Astrazeneca zwölf Wochen. "Dadurch können wir schneller mehr Menschen erst-impfen", sagte Merkel. Es stehe zu erwarten, dass die Ständige Impfkommission (Stiko) auf Grundlage vorliegender neuer Studiendaten den Astrazeneca-Impfstoff in Kürze auch für Menschen älter als 65 Jahren empfehlen werde.Außerdem einigten sich Bund und Länder darauf, dass Hausarztpraxen ab Ende März in die Impfstrategie einbezogen werden. Damit folgen die Ministerpräsidenten dem Vorschlag des Gesundheitsministers Jens Spahn (CDU), der ab kommender Woche eine Pilotphase starten will. Die rund 60.000 Hausärzte sollen aber erst im April mitimpfen, wenn ausreichend Impfstoff für die Verteilung auch in der Fläche zur Verfügung steht. Das Gesundheitsministerium hatte zuvor betont, dass die Länder selbst über den Einsatz von Hausärzten zum Impfen entscheiden könnten.
Ab dem 8. März steht jedem Bundesbürger pro Woche zunächst ein kostenloser Schnelltest zu. Die lokalen Testzentren stellten die erforderliche Infrastruktur zur Verfügung. dort und in Arztpraxen sollen geschulte Mitarbeitende die Tests abnehmen. Zudem soll es eine Taskforce geben, die sich um die Bestellung von Schnelltests kümmern solle. Es stünden genügend Tests zur Verfügung, sagte Merkel.
Ob Arbeitgeber Tests für ihre Mitarbeiter bezahlen müssen, ist dagegen noch nicht endgültig geklärt. Die Bundesregierung werde die Gespräche dazu am Freitag fortsetzen, hieß es. Die Homeoffice-Regelungen werden in der bisherigen Form verlängert.

 

 

 

Ausgangsbeschränkungen

Das Betreten des öffentlichen Raums ist in Brandenburg nur mit einem triftigen Grund erlaubt. Als mögliche Gründe hat die Landesregierung etwa Behördengänge, die Betreuung pflegebedürftiger Personen, den Besuch von Ehe- oder Lebenspartnern, Sport allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts sowie die Bewegung an der frischen Luft genannt.

 

Kontaktbeschränkungen

Im privaten und öffentlichen Raum dürfen sich Menschen aus höchstens zwei Haushalten treffen. Dabei darf ein Haushalt nur mit einer haushaltsfremden Person zusammenkommen. Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt.Weiterhin gilt aber, dass sich höchstens fünf Personen aus zwei Haushalten treffen dürfen. Kinder bis 14 Jahre sind auch davon ausgenommen. Ein Hausstand allein kann selbstverständlich ohne Personenbegrenzung in der eigenen Wohnung zusammenkommen. Eine Familie mit zwei Erwachsenen und drei Jugendlichen, die alle älter als 14 Jahre sind, darf aber keinen weiteren Besuch in ihrer Wohnung empfangen, wenn alle anwesend sind.Die Kontaktbeschränkung gilt nicht für die Wahrnehmung des Sorge- oder Umgangsrechts oder eines familiengerichtlich angeordneten begleiteten Umgangs, die Begleitung unterstützungsbedürftiger Personen, begleitete Außenaktivitäten mit Kindern bis zum vollendeten 14. Lebensjahr, insbesondere von Grundschulen, Kindertagesstätten, Kindertagespflegestellen und Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe oder im Rahmen einer nachbarschaftlich organisierten Kinderbetreuung, die Ausübung beruflicher, dienstlicher oder der Umsetzung öffentlich-rechtlicher Aufgaben dienender ehrenamtlicher Tätigkeiten, bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen zwingend erforderlich ist.

 

Einschränkung des Bewegungsradius

Es gilt eine Beschränkung des Bewegungsradius: Touristische Ausflüge, Sport und Bewegung im Freien dürfen nur noch in einem Umkreis von 15 Kilometern um den jeweiligen Landkreis oder die kreisfreie Stadt herum stattfinden, sobald dort an einem Tag eine Sieben-Tages-Inzidenz von mehr als 200 vorliegt.Notwendige Fahrten über diesen Radius hinaus, wie etwa zur Arbeit oder zum Arzt, sind weiterhin möglich. Entscheidend ist der Inzidenzwert, den das Land täglich aktuell meldet [kkm.brandenburg.de]. Dieser muss außerdem von der "zuständigen Behörde" in "geeigneter Weise öffentlich bekanntgegeben" werden, heißt es in der aktuellen Eindämmungsverordnung [bravors.brandenburg.de]. Ab dann gelte die Einschränkung der 15-Kilometer-Radius mindestens fünf Tage lang.

 

Maskenpflicht

Grundsätzlich haben alle Personen ab sechs Jahren im öffentlichen Raum überall dort eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wo die Einhaltung des Mindestabstands zu anderen nicht möglich ist.Dazu gehören zum Beispiel Banken, Postfilialen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, Behörden und der ÖPNV. Auch in Bahnhöfen sowie in den dazugehörigen Bereichen (insbesondere Wartebereiche, Haltestellen, Bahnsteige und Bahnhofsvorplätze) ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. In all diesen Bereichen müssen seit dem 23. Januar medizinische Masken, also OP-Masken oder FFP2-Masken, getragen werden.

Auch in allen Arbeits- und Betriebsstätten sowie in Büro- und Verwaltungsgebäuden haben die Beschäftigten sowie Besucherinnen und Besucher eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, sofern der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. In Aufzügen müssen alle Personen eine Maske tragen. Auch in all diesen Bereichen müssen seit dem 23. Januar medizinische Masken, also OP-Masken oder FFP2-Masken, getragen werden.
Medizinische Masken müssen auch bei zulässigen körpernahen Dienstleistungen wie Physiotherapie getragen werden. Pflegepersonal muss beim Umgang mit der zu betreuenden Person FFP2-Masken tragen.
Bei Gerichtsverhandlungen darf auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann oder die Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel durch geeignete technische Vorrichtungen mit gleicher Wirkung verringert wird.Ausgenommen von der Maskenpflicht bleiben zum Beispiel Gehörlose oder Menschen, denen das aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist. Dies muss durch ein ärztliches Zeugnis nachgewiesen werden. Auch Kinder bis sechs Jahre sind ausgenommen.
Wer in Brandenburg gegen die Maskenpflicht verstößt, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 50 bis 250 Euro rechnen.

 

Schulen, Universitäten und berufliche Bildung

Brandenburg will die Schulen ab 22. Februar schrittweise öffnen. Zunächst soll in Grundschulen den Klassenstufen 1 bis 6 Wechselunterricht angeboten werden. Den Wechsel aus Präsenz- und Distanzunterricht organisieren die Schulen nach den Maßgaben des Bildungsministeriums. Pro Lerngruppe dürfen höchstens 15 Schülerinnen und Schüler pro Raum anwesend sein, wie Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) konkretisierte.
Alle anderen Schülerinnen und Schüler bleiben, mit den bekannten Ausnahmen - Abschlussklassen der jeweiligen Schulform und Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt "geistige Entwicklung" - im Distanzunterricht. Die Notbetreuung in Grundschule und Hort wird fortgesetzt. Die Öffnungen der Horte sind an die Regelungen im schulischen Bereich angepasst worden.Für die Abschlussklassen an den Mittelschulen, Gymnasien und Berufsschulen gelten andere Regeln, sie sollen weiterhin in Präsenz unterrichtet werden. Ausnahmen gelten hier für:

- Jahrgangsstufe 10 aller Schulformen

- Jahrgangsstufe 12 an Gymnasien, 13 an Gesamtschulen, beruflichen Gymnasien und Schulen des Zweiten Bildungsweges

- im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs an beruflichen Schulen (OSZ)

Unterricht in Bildungseinrichtungen wie Hochschulen, Musikschulen, Kunstschulen, Volkshochschulen, Fahr-, Flug- und Segelschulen ist nur mit jeweils bis zu fünf Schülerinnen und Schülern zulässig.

 

Kitas und Horte

Geöffnet bleiben Krippe, Kindergarten, Hort, Kindertagespflegestellen und sonstige Kindertagesbetreuungsangebote, die Kinder sollen aber wenn möglich zu Hause betreut werden.Die Einrichtungen müssen geschlossen werden, wenn im betroffenen Landkreis oder in der kreisfreien Stadt eine Inzidenz von 200 (bislang 300) Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner erreicht ist.
Alleinerziehende haben einen Anspruch auf Notbetreuung an den Schulen und im Hort, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann. Die Auflistung der systemrelevanten Berufe, die einen Anspruch auf Notbetreuung haben, wurde um die Steuerrechtspflege und das Bestattungswesen erweitert.Auch in den Innenbereichen von Horteinrichtungen außerhalb der Betreuungs- und Bildungsangebote, die in Gruppen-, Bewegungs- und sonstigen pädagogischen Räumen stattfinden, sowie für Lehrendenzimmer gilt die Maskenpflicht. In allen Aufenthaltsräumen muss regelmäßig gelüftet werden.Seit dem 4. Januar ist die Hortbetreuung für Grundschulkinder untersagt. Der Hort organisiert für die Kinder der ersten bis vierten Jahrgangsstufe eine Notbetreuung im Rahmen der Kindertagesbetreuung.
Die Sportanlagen unter freiem Himmel können wieder von Kindergärten und Horten genutzt werden.

 

Verpflichtung zum Home-Office

Arbeitgeber werden verpflichtet, ihren Beschäftigten - soweit es die Tätigkeit erlaubt und die technischen Voraussetzungen bestehen - Home-Office zu ermöglichen. Sie sollen auch flexible Arbeitszeiten anbieten, damit sich der Berufsverkehr zu Stoßzeiten entzerren kann. Die Brandenburger Landesregierung bezieht sich dabei auf den Entwurf der neuen Corona-Arbeitsschutzverordnung des Bundesarbeitsministeriums [bmas.de].
Mit mehr Home-Office soll auch das Fahrgastaufkommen ÖPNV verringert werden. Zudem sollen zusätzlich eingesetzte Verkehrsmittel die Lage entspannen.

 

Dienstleistungen

Ab 1. März können Friseurbetriebe unter Auflagen (u.a. Steuerung und Beschränkung des Zutritts, verpflichtendes Tragen einer medizinischen Maske durch alle Kunden sowie das verpflichtende Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung durch alle weiteren Personen, Erfassen von Personendaten der Kunden, regelmäßige Austausch der Raumluft durch Frischluft) wieder öffnen.
Kosmetik- und Nagelstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios, Sonnenstudios
und ähnliche Betriebe müssen dagegen geschlossen bleiben. Dampfsaunen, Dampfbäder, Spaßbäder, Schwimmbäder, Bordelle, Swingerclubs und ähnliche Angebote sind ebenso untersagt. Für Dienstleistende im Gesundheitsbereich und sonstige helfende Berufe, soweit sie medizinisch notwendige Behandlungen erbringen, gilt das nicht. Insbesondere im Bereich der Physio-, Ergo- oder Logotherapie, Podologie sowie der Fußpflege, die nicht rein kosmetischen Zwecken dient. Körpernahe Dienstleistungen wie zum Beispiel medizinisch notwendige Massagen und notwendige Fußpflegen sind weiterhin erlaubt.

 

Einzelhandel

Mit Auflagen können Baumschulen, Gärtnereien und Blumengeschäfte ab Montag in Brandenburg öffnen. In Baumschulen, Gartenfachmärkten, Gärtnereien und Floristikgeschäften müsse die Verkaufsfläche überwiegend unter freiem Himmel liegen, heißt es in der Verordnung. Verkaufsflächen, die sich in geschlossenen Räumen befinden, müssen weniger als 50 Prozent der Gesamtverkaufsfläche betragen. Baufachmärkte bleiben für den allgemeinen Publikumsverkehr grundsätzlich geschlossen - jedoch dürfen angeschlossene Gartencenter im Freien vollständig öffnen. Blumenläden müssen mehr als 50 Prozent ihrer Verkaufsflächen unter freiem Himmel haben.Außer Lebensmittelgeschäfte und Getränkemärkte, Drogerien, Apotheken, Buch- und Zeitungshandel, Futtermittelmärkte, Tankstellen, Tabakhändler, Banken, Poststellen, Werkstätten, Waschsalons, Weihnachtsbaumverkaufsstellen, Optiker und Hörgeräteakustiker, sowie Abhol- und Lieferdienste bleiben alle anderen Geschäfte bis zum 07.März 2021 geschlossen. Der Großhandel bleibt offen.

Der Einzelhandel muss sicherstellen, dass sich nicht mehr als eine Kundin oder ein Kunde pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche aufhält. Ab einer Verkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern ändert sich diese Bezugsgröße auf 20 Quadratmeter pro Kundin und Kunde. Verkaufspersonal wird hierbei nicht mit eingerechnet.

 

Gastronomie

Alle Gastronomiebetriebe bleiben geschlossen. Nur Außer-Haus-Verkauf und Lieferungen sind noch erlaubt. Imbissbuden dürfen weiterhin ihre Speisen verkaufen, diese dürfen dort aber nicht verzehrt werden.
Kantinen müssen geschlossen sein, jedoch können Speisen und Getränke zur Mitnahme angeboten werden. Die Schließungsanordnung gilt nicht für Betriebe, sofern die Essensversorgung der Beschäftigten nicht anders möglich ist. Sie gilt nicht für Schulkantinen.

 

Alkoholverbot in der Öffentlichkeit

Die Landkreise und kreisfreien Städte können im Wege einer Allgemeinverfügun ein Alkoholverbot auf öffentliche Wegen, Straßen und Plätzen anordnen. Die zuvor gültige allgemeine Festlegung des Landes ist am 5. Februar durch das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg aufgehoben worden.

 

Religiöse Feiern

Gottesdienste, Trauungen, Taufen und Beerdigungen können unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln mit Gästen weiter stattfinden. Werden dazu mehr als zehn Personen erwartet, muss dies mindestens zwei Tage zuvor beim zuständigen Ordnungsamt angemeldet werden. Während der Zeremonien und Zusammenkünfte darf nicht gesungen werden.
Bei Zusammenkünften nach Trauungen, Taufen und Beerdigungen sind höchstens zehn Personen aus zwei verschiedenen Haushalten zulässig, Kinder bis 14 Jahre werden nicht eingerechnet.

 

Unterhaltungsveranstaltungen und Demonstrationen

Alle Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter sind verboten. Kultureinrichtungen bleiben geschlossen. Bei Sportbegegnungen im Profibereich sind keine Zuschauer zugelassen.Für Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter gilt: Unter freiem Himmel sind höchstens 100 zeitgleich Anwesende erlaubt, in geschlossenen Räumen höchstens 50 zeitgleich Anwesende. Ausgenommen von diesen Obergrenzen sind Gerichtsverhandlungen. Veranstalter müssen Hygienekonzepte vorlegen und sicherstellen, dass sich die Teilnehmer an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln halten sowie Mundschutz tragen.Für das Demonstrationsrecht gibt es schärfere Einschränkungen. Neu ist zum Beispiel eine Obergrenze: Versammlungen unter freiem Himmel sind ab dem 16. Dezember ausschließlich ortsfest und mit höchstens 500 Teilnehmenden zulässig, wenn die Veranstalter auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzeptes auch den Zutritt der Teilnehmer auf die Veranstaltung regulieren können.
Demos seien verboten, wenn die Zahl neuer Infektionen in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt auf mehr als 200 je 100.000 Einwohner in einer Woche steigt, betonte Innenminister Michael Stübgen (CDU).

 

Sport und Sportveranstaltungen

Der Sportbetrieb auf und in allen Sportanlagen ist untersagt, lediglich für Schulen, Kitas und Horte gibt es ab dem 15. Februar Ausnahmen. Weiterhin nichz genutz werden dürfen Gymnastik-, Turn- und Sporthallen, Fitnessstudios, Tanzstudios, Tanzschulen, Bolzplätze, Skateranlagen und vergleichbare Einrichtungen.
Indoor-Sport ist grundsätzlich untersagt. Ausgenommen sind Sportanlagen, die ausschließlich zu medizinisch notwendigen oder zu sozialtherapeutischen Zwecken genutzt werden. Dieses Verbot gilt nicht für den Individualsport allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts, solange er im Freien stattfindet; die Ausübung von Kontaktsport ist untersagt, sofern dies mit der Person eines anderen Haushalts erfolgt. Der Schulbetrieb in Schwimmbädern bleibt erlaubt. Profisportler dürfen weiterhin trainieren.Zuschauer bei Sportevents wie Profi-Fußballspielen sind nicht mehr erlaubt.

 

Kultur und Freizeit

Wie bereits unter dem Punkt "Veranstaltungen" erwähnt, bleiben sämtliche Kultureinrichtungen vorerst geschlossen. Clubs und Diskotheken bleiben ebenfalls geschlossen.
Tierparks, Wildgehege, Zoologische und Botanische Gärten dürfen ab dem 15. Februar wieder öffnen, nur die Tierhäuser bleiben geschlossen. Die Betreiber müssen Hygienekonzepte vorlegen und das Abstandsgebot zwischen allen Personen gewährleisten.

 

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

Besuche in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern und vergleichbaren Einrichtungen sind bezüglich der Anzahl und des Zeitfensters der Besucher*innen stark eingeschränkt. Jeder Patient oder Bewohner darf höchstens einen Besucher pro Tag empfangen. Diese Personengrenze gilt aber nicht für die Begleitung Sterbender.Besucher*innen haben während des gesamten Aufenthalts in der Einrichtung und in den dazugehörigen Außenbereichen eine FFP2-Maske zu tragen. Die Tragepflicht gilt nicht für Besucher, die unmittelbar vor dem Besuch der Einrichtung mittels eines Antigen-Schnelltests nach den RKI-Anforderungen negativ getestet wurden.
Ab dem 15. Februar benötigen Besucher*innen einen negativen Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Dazu müssen die Einrichtungen Besucher'innen die Durchführung eines PoC-Antigen-Schnelltest anbieten.Personen mit Symptomen, die auf eine Erkrankung mit Covid-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts hinweisen, sind nach wie vor vom Besuchsrecht ausgeschlossen.Das Personal in solchen Einrichtungen hat grundsätzlich eine FFP2-Maske zu tragen. Beschäftigte müssen sich mindestens an zwei Tagen pro Woche (ab 15. Februar an drei Tagen pro Woche) einem Corona-Test unterziehen. Die jeweiligen Einrichtungen sollen die erforderlichen Testungen organisieren.

 

Verkehr und Flughäfen

In den öffentlichen Verkehrsmitteln besteht die Pflicht zum Tragen eines Schutzes, der Mund und Nase bedeckt. Davon ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren und Personen mit Attest oder körperlicher Einschränkung.

Eine Ausnahme vom allgemeinen Abstandsgebot hat Brandenburg für die für den Publikumsverkehr zugänglichen Bereiche von Flughäfen geschaffen, sofern diese den ordnungsgemäßen Betrieb nicht anders aufrechterhalten können.In Bussen und Bahnen ist der Kontakt mit den Fahrerinnen und Fahrern zu vermeiden. Allerdings ist es den örtlichen Verkehrsunternehmen in Brandenburg laut Aussage des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) mittlerweile selbst überlassen, ob sie den vorderen Türbereich von Bussen absperren.
In Bahnhöfen, auf Bahnhofsvorplätzen, in Wartebereichen und auf Bahnsteigen besteht Maskenpflicht.

 

Reisen in und aus dem In- und Ausland

Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, auf alle nicht notwendigen privaten Reisen und Besuche - auch zu Verwandten - ganz zu verzichten.Betreiber von Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Campingplätzen, Wohnmobilstellplätzen ist es untersagt, Personen zu touristischen Zwecken wie Freizeitreisen zu beherbergen. Hotels und Pensionen dürfen keine Touristen beherbergen, sondern nur noch Reisende, die geschäftlich oder aus anderen notwendigen Gründen unterwegs sind.
Ausnahme: Das Verbot gilt nicht für die Vermietung und Verpachtung von Ferienwohnungen und -häusern, die auf der Grundlage eines Miet- oder Pachtvertrags mit einer Laufzeit von mindestens einem Jahr nicht nur vorübergehend genutzt werden.
Touristische Ausflüge, Sport und Bewegung im Freien dürfen dann nur noch in einem Umkreis von 15 Kilometern um den jeweiligen Landkreis oder die kreisfreie Stadt herum stattfinden, sobald dort eine 7-Tages-Inzidenz von über 200 vorliegt.Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge und vergleichbare touristische Angebote sind untersagt.

 

Einreise aus Risikogebieten

Einreisende aus Risikogebieten im Ausland müssen sich digital unter einreiseanmeldung.de anmelden - vor der Einreise. Die neue Web-Anwendung ersetzt die bisherigen Aussteigekarten in Papierform. Nach Ankunft in Brandenburg müssen Einreisende aus solchen Risikogebieten sofort für zehn Tage in Quarantäne, außerdem sind sie verpflichtet, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. Das Testergebnis muss entweder höchstens 48 Stunden vor oder höchstens 48 Stunden nach Einreise vorliegen. Das gilt auch für das Nachbarland Polen. Das zuständige Gesundheitsamt darf auf Verlangen das Testergebnis einsehen. Dieses muss für mindestens zehn Tage aufbewahrt werden.Die Quarantäne kann mit einem negativen Corona-Test verkürzt werden. Dieser Test darf allerdings erst frühestens am fünften Tag nach der Einreise aus einem Risikogebiet durchgeführt werden. Sollten innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise für Covid-19 typische Symptome auftreten, muss ein weiterer Test gemacht werden.Seit 21. Januar gibt es bei der Einreise allerdings noch zusätzliche Abstufungen: Einreisende aus sogenannten Hochinzidenzgebieten, also Regionen mit besonders hohen Zahlen, sowie Einreisende aus Gebieten, in denen sich die neuen Virus-Mutationen verbreitet haben [rki.de] müssen zwingend bereits vor Abreise ein negatives Testergebnis vorlegen. Auch die Bundespolizei kann das bei Einreise kontrollieren - wer kein negatives Ergebnis vorweisen kann, darf nicht weiter.

Auch für den "kleinen Grenzverkehr" gelten strenge Regeln: Auch kurze Einkaufsbesuche ziehen eine Quarantäne nach sich. Es gibt aber weiterhin Ausnahmen, etwa für Pendler oder Schüler, Auszubildende und Studierende, Arztbesuche sowie für Besuche von Verwandten ersten Grades oder Lebenspartnern.

 

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben vereinbart, am 3. März 2021 erneut zu beraten.

 

[MBJS - Informationsschreiben an Eltern]

[MBJS - Pflicht zum Präsenzunterricht ausgesetzt]

[SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung vom 22.01.2021]

[6. SARS-CoV-2- Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg vom 12.02.2021]

[Bußgeldkatalog zur 6. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg vom 12.02.2021]

[Allgemeinverfügung des Landkreises Havelland vom 23.02.2021]

[Änderungsverordnung zur 6.SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 26.02.2021]

[Beschluss - Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs und Regierungschefinnen vom 03.03.2021]

[Corona-Stufenplan ab 08.03.2021 - Grafik]

[Fallzahlen Deutschland]

[Fallzahlen Land Brandenburg]

Foto zu Meldung: Corona-Stufenplan ab 08.März.2021 - Verlängerung des Lockdowns bis 28.März 2021

Corona - Landesregierung beschließt neue Verordnung

(10. 01. 2021)

Der bestehende Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird bis vorerst 31. Januar verlängert und in Einzelbereichen verschärft. Das beschloss am 08.01.2021 die Landesregierung und verabschiedete dazu eine aktualisierte Eindämmungsverordnung.

 

Zusammengefassung der aktuellen Verordnung:


  • Alle bisherigen und bis 10. Januar befristeten Einschränkungen werden - abgesehen von der nächtlichen Ausgangsbeschränkung - bis 31. Januar verlängert

  • In Erweiterung der bisherigen Beschlüsse werden private Zusammenkünfte nur mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Davon ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr.

  • Der Bewegungsradius wird für touristische Ausflüge, Sport und Bewegung im Freien auf einen 15 Kilometer-Radius um den jeweiligen Landkreis / die kreisfreie Stadt beschränkt, wenn dort eine 7-Tages-Inzidenz von über 200 vorliegt. Notwendige Fahrten über diesen Radius hinaus, z. B. zur Arbeit oder zum Arzt sind selbstverständlich weiterhin möglich. Entscheidend ist der aktuelle Inzidenzwert, den das Land täglich aktuell meldet: https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/corona/fallzahlen-land-brandenburg/

  • Der Präsenzunterricht bleibt weiterhin ausgesetzt. Der Distanzunterricht wird damit zunächst verlängert. Ausgenommen bleiben weiterhin die Abschlussklassen der Jahrgänge 10 an allen Schulen, 12 an Gymnasien und 13 an Gesamtschulen, Oberstufenzentren (OSZ) sowie Schulen des Zweiten Bildungswegs. Die Förderschulen mit dem Schwerpunkt „geistige Entwicklung" bleiben geöffnet, hier entscheiden die Eltern über den Schulbesuch.

  • In der übernächsten Woche (ab dem 18. Januar) soll die Situation neu bewertet und dann entschieden werden, ob es aufgrund eines deutlich gesunkenen Infektionsgeschehens Spielräume für eine Öffnung an Grundschulen für einen Wechsel aus Präsenz- und Distanzunterricht in der Woche vor den Winterferien gibt. Die Notbetreuung in Grundschule und Hort wird fortgesetzt. Die Öffnungen der Horte sind an die Regelungen im schulischen Bereich angepasst worden.

  • Die Krippen und Kindergärten bleiben geöffnet. Es wird aber an die Eltern appelliert, ihre Kinder soweit wie möglich Zuhause zu betreuen und die Ausweitung der Anspruchsdauer des Kinderkrankengelds zu nutzen.

  • Einrichtungen der Kindertagesbetreuung sollen jedoch geschlossen werden, wenn es das regionale Infektionsgeschehen erfordert. Nach der neuen Verordnung gilt dafür eine Inzidenz von 300 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner. Eine solche Regelung gilt derzeit z. B. im Kreis Oberspreewald-Lausitz.

  • Neu festgelegt wurde, dass Alleinerziehende einen Anspruch auf Notbetreuung an den Schulen und im Hort erhalten, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann. Dies gilt ab Montag, 18. Januar.

  • Zugleich wurde die Auflistung der systemrelevanten Berufe, die einen Anspruch auf Notbetreuung haben, um die Steuerrechtspflege und das Bestattungswesen erweitert.

  • Indoor-Sport wird grundsätzlich untersagt. Damit entfällt auch die Differenzierung zwischen Fitnesscentern und sonstigen Indoor-Sporteinrichtungen. Ausgenommen sind Sportanlagen, die ausschließlich zu medizinisch notwendigen oder zu sozialtherapeutischen Zwecken genutzt werden.

  • Neu ist auch, dass Kantinen - von Ausnahmen abgesehen - zu schließen sind, jedoch können Speisen und Getränke zur Mitnahme angeboten werden. Die Schließungsanordnung gilt nicht für Betriebe, sofern die Essensversorgung der Beschäftigten nicht anders zu bewerkstelligen ist. Sie gilt grundsätzlich auch nicht für Schulkantinen.

  • Die bisherige nächtliche Ausgangsbeschränkung von 22.00 Uhr bis 05.00 Uhr wird mit der neuen Verordnung aufgehoben, da sie bewusst nur auf die Weihnachtstage und den Jahreswechsel bezogen war.

[Pressemitteilung zum Kabinettsbeschluss am 08.01.2021]

[4. SARS-COV-2-EindV]

[Fallzahlen Land Brandenburg]

[Fallzahlen Deutschland]

[Corona: 15 km Grenze]

Foto zu Meldung: Corona - Landesregierung beschließt neue Verordnung

Kindertagesbetreuung ab dem 15.12.2020 bis zum 10.01.2021

(16. 12. 2020)

Liebe Eltern,

 

aufgrund der aktuellen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung mit einer Gültigkeit ab dem 15.12.2020 teile ich Ihnen folgendes zur Kindertagesbetreuung mit:

 

Die Kindertagesbetreuung in Kinderkrippe, Kindergarten und Kindertagespflege bleibt im Regelbetrieb und wird nicht eingeschränkt, auch nicht ab dem 04.01.2021.

 

Mit Blick auf die steigenden Inzidenzzahlen bitte ich aber alle Eltern möglichst ihre Kinder zu Hause zu lassen und ein Angebot der Kindertagesbetreuung nur in Anspruch zu nehmen, wenn es zwingend notwendig ist. 

 

Sollten sich dazu Änderungen ergeben, werden wir diese zeitnah auf unserer Homepage einstellen.

 

Ich danke Ihnen allen für Ihr Verständnis und wünsche Ihnen frohe und besinnliche Feiertage. Bleiben Sie gesund!

 

Ilka Lenke (Amtsdirektorin) und Vivien Skowronek (Sachgebietsleiterin Allgemeine Verwaltung)

[3. SARS-CoV-2-EindV]

Foto zu Meldung: Kindertagesbetreuung ab dem 15.12.2020 bis zum 10.01.2021

Kindergarten-Spende statt Kunden-Geschenke

(15. 12. 2020)

Die Firmengruppe Schröder Landmaschinen spendet insgesamt 40.000 EURO an Kindergärten in Nord- und Ostdeutschland. 

 

Da es aktuell nicht möglich ist, Kunden und Geschäftspartnern wie gewohnt in der vorweihnachtlichen Zeit aufzusuchen, um sich persönlich für die Zusammenarbeit zu bedanken, entschloss sich die Geschäftsleitung der Unternehmensgruppe Landmaschinen Schröder, mit Stammsitz in Wildeshausen, in diesem Jahr dazu, den ortsansässigen Kindergärten eine Freude zu bereiten. 

 

Jede der 18 Niederlassungen übergibt in diesen Tagen Spendenchecks an verschiedene Einrichtungen. So kommen auch die Kindertagesstätten des Amtes Nennhausen in den Genuss von 1.000 EURO. Die symbolische Scheckübergabe erfolgte am 14. Dezember 2020 durch Herrn Michael Schmoll (Verkaufsberater Landtechnik) an Frau Ilka Lenke (Amtsdirektorin Amt Nennhausen) und an Frau Vivien Skowronek (Sachgebietsleiterin Allgemeine Verwaltung). Zugleich wurde auch an Frau Katharina Stieler (stellv. Bürgermeisterin Gemeinde Milower Land) durch Herrn Jesco Nagel (Verkaufsberater Landtechnik) ebenfalls ein Scheck in Höhe von 1.000 EURO für die Kindertagesstätten der Gemeinde Milower Land überreicht. 

 

Neben der Scheckübergabe durften sich die Kinder der Kindertagesstätten noch über einen Spielzeugtraktor mit Anhänger zum Selberfahren freuen. 

 

Die Kinder der Kindertagesstätten des Amtes Nennhausen bedanken sich ganz herzlich für die großzügige Spende! 

Foto zu Meldung: Kindergarten-Spende statt Kunden-Geschenke

Gründung des Netzwerkes Lebendige Dörfer Havelland

(08. 12. 2020)
Das Havelland macht Mit!
 
Unter dem Dachverein Dorfbewegung Brandenburg e.V. wird das Netzwerk Lebendige Dörfer Havelland gegründet. Das Ziel auf Landkreisebene ist der Aufbau der Dorfbewegung Havelland. Nähere Informationen sind der Presseinformation zu entnehmen.
 
Aktive Mitstreiterinnen und Mitstreiter werden gesucht!
Im Januar laden wir alle Interessierten zu einem ersten Online-Treffen ein. Wer Lust hat mitzumachen, bitte schon mal melden (Kontaktdaten siehe Presseinformation).

[Pressemitteilung Gründung Lebendige Dörfer]

Foto zu Meldung: Gründung des Netzwerkes Lebendige Dörfer Havelland

Halbseitige Sperrung L98 Brücke

(03. 12. 2020)

Vom 07.12. bis 18.12.2020 wird die L 98 in dem Bereich der Brücke zwischen Rathenow und Bamme halbseitig gesperrt und der Verkehr durch eine Lichtzeichenanlage geregelt. Die halbseitige Sperrung wird aufgrund der Umverlegung der Telekomleitung am Bauwerk notwendig. 

Foto zu Meldung: Halbseitige Sperrung L98 Brücke

Vollsperrung der L98 zwischen Rathenow und Bamme verzögert sich - Bus fährt ab 24.08.20 wieder nach Regelfahrplan

(18. 08. 2020)

Der in der vergangenen Woche angekündigte Beginn des Ersatzneubaus der Brücke im Zuge der Landesstraße L 98 zwischen Rathenow und Bamme verzögert sich.

 

Die Strecke wird nicht - wie angekündigt-  ab Montag (10.08.2020) voll gesperrt, sondern bleibt frei befahrbar!

 

Grund dafür sind Verzögerungen bei der Verlegung von Telekommunikationsleitungen, die erst zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt werden können. Geplant ist, die Bauarbeiten zur Errichtung der Brücke gleichzeitig mit der Verlegung der Leitungen durchzuführen. Der Landesbetrieb Straßenwesen informiert rechtzeitig über den Beginn der Bauarbeiten und der damit verbundenen Vollsperrung.

 

Quelle: Info des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg vom 07.08.2020

 

Die Busse der Linie 681 verkehren ab Montag, den 24.08.2020 vorerst wieder nach dem Regelfahrplan.

[Busfahrplan ab 24.08.2020]

Foto zu Meldung: Vollsperrung der L98 zwischen Rathenow und Bamme verzögert sich - Bus fährt ab 24.08.20 wieder nach Regelfahrplan

Hilfe bei Demenz

(13. 02. 2012)

Für betroffene Menschen mit Demenz sowie deren Angehörige besteht die Möglichkeit Hilfe in der Kontakt- und Beratungsstelle (KBS) durch professionelle und ehrenamtliche Helfer/innen in Anspruch nehmen zu können:

 

Die KBS befindet sich in 14712 Rathenow, in der Berliner Str. 15 (Rathaus)

 

Ansprechpartnerin:      Frau Kerstin Gesch

 

Sprechzeiten:            dienstags 9-12 Uhr und 13-18 Uhr

                                  donnerstags 10-14 Uhr

                                  bzw. täglich nach Vereinbarung

 

Um eine möglichst vorherige telefonische Voranmeldung - auch zu den Sprechzeiten - wird gebeten.

 

Telefon: 03385 - 596 234

mail:     

Foto zu Meldung: Hilfe bei Demenz

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