Märkisch Luch

Ortsansicht Barnewitz

Die Gemeinde Märkisch Luch setzt sich aus den Ortsteilen Barnewitz, Buschow, Garlitz und Möthlow zusammen.

 

Einwohnerzahl:  1303 (per 25.05.10)

Fläche:

 

Gemeinde Märkisch Luch

Ein interessantes Ziel - zum Beispiel für eine Radtour - ist das Bienenmuseum im Ortsteil Möthlow. Beim Imker Henry Kraatz kann man über 800 Exponate aus der Imkerei bestaunen. Daneben ist auch eine Wanderung zum Weinberg empfehlenswert. In früheren Zeiten hatte der Ort einige Bedeutung: Hier war ein Rittersitz, eine Meierei sowie ein Ober- und ein Niedergericht. Bei einem Großbrand vernichtete das Feuer allerdings den ältesten Teil der Ortschronik.

 

Zur Gemeinde Märkisch Luch gehören neben Möthlow auch die Ortsteile Buschow, Barnewitz und Garlitz. Jäger und Interessierte finden im Jagdmuseum von Familie Soechting in Buschow über 3.000 Jagdtrophäen, von denen ca. die Hälfte zu besichtigen sind. An Hand von Urnenfunden ist belegt, dass Buschow in der Steinzeit vor über 6000 Jahren besiedelt war. Vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert war der Ort geteilt. Noch 1840 war Buschow ein Dorf mit zwei Rittergütern und 35 Wohnhäusern. Mit dem Bau der Eisenbahnlinie Berlin - Rathenow im 19. Jahrhundert erhielt Buschow einen eignen Bahnhof, von dem aus man noch heute die Hauptstadt günstig erreichen kann. Der Ausbau der Parkanlage zum Festplatz, ein neuer Spielplatz, sowie der Ausbau von Straßen, Renovierungen, Modernisierungen und der Neubau von Wohnhäusern prägen heute das neue Ortsbild von Buschow.

 

Der Ort Barnewitz wird von Wald und Wiesen gesäumt. Er fügt sich harmonisch in diese Landschaft ein. Das älteste Bauwerk im Ort ist die im 13. Jahrhundert aus Granitfindlingen errichtete Kirche. Im Laufe der Zeit wurde sie mehrfach umgebaut. Nach einem Brand wurde sie stark verkleinert zwischen 1967 und 1974 wieder aufgebaut. Nach dem 2. Weltkrieg vergrößerte sich der Ort durch Neubauernansiedlung erheblich.

 

Garlitz wurde bereits 1161 als „Garzelice" in einer Urkunde mit dem Siegel des Bischofs Wilmar genannt. Mehrere Brände verwüsteten den Ort mehrfach. 1928 wurde der Gutsbezirk Kieck in Garlitz eingemeindet. Heute befindet sich in Kieck das therapeutische Zentrum „Sin Alkol e.V.", welches 1992 ausgebaut wurde.

Mobiltelefon (0172) 3270119 ehrenamtlicher Bürgermeister Andreas Tutzschke